Bitcoin (BTC) bleibt auf Wachstumskurs und notiert aktuell über 102.000 US-Dollar. Mit einem Wochenplus von mehr als 7 % macht sich Optimismus breit – gestützt durch solide US-Makrodaten und Spekulationen über mögliche politische Veränderungen nach der bevorstehenden Amtseinführung von Donald Trump. Ein Bericht von K33 Research zeigt, dass ein Verkauf von BTC zum aktuellen Zeitpunkt immer weniger attraktiv erscheint.

Der nächste Schritt: Bitcoin durchbricht $100K

Mit einem Plus von 7 % in dieser Woche hat Bitcoin die Marke von 102.000 US-Dollar überschritten. Analysten von K33 schreiben: „Der Verkauf von BTC zur Amtseinführung wird jeden Tag weniger reizvoll, je näher wir dem Ereignis kommen.“

Nach der Euphorie im November setzte ab Mitte Dezember eine konservativere Marktstimmung ein, doch die aktuellen Entwicklungen könnten eine Wende einläuten. Besonders spannend ist der Vergleich mit dem Verhalten des S&P 500 während Trumps erster Amtszeit 2016. Damals erholte sich der Index nach anfänglichen Schwankungen und folgte ab der Amtseinführung einem langfristigen Aufwärtstrend.

Der Bericht hebt hervor, dass Trumps wirtschaftspolitische Agenda – darunter Steuererleichterungen und Deregulierungen – auch in seiner zweiten Amtszeit die Märkte beeinflussen könnte. Dies könnte sich direkt positiv auf Bitcoin auswirken, besonders in Verbindung mit Spekulationen über eine weniger restriktive Haltung der SEC gegenüber Kryptowährungen.

Positive Rahmenbedingungen: Trump, die SEC und geopolitische Entwicklungen

Die bevorstehende Amtseinführung von Donald Trump wird von vielen Anlegern als potenzieller Wendepunkt für den Kryptomarkt gesehen. Die Erwartungen an eine freundlichere Haltung der US-Wertpapieraufsicht (SEC) gegenüber Kryptowährungen stützen die optimistische Stimmung. Hinzu kommt eine geopolitische Entwicklung, die aktuell für Ruhe an den Märkten sorgt: Die Waffenruhe zwischen Israel und Hamas, vermittelt durch intensive diplomatische Bemühungen der USA, Ägyptens und Katars, unterstützt die Stabilität.

US-Makrodaten treiben Bitcoin an

Die Rallye von Bitcoin wird auch durch starke US-Makrodaten getragen. In dieser Woche wurden mehrere Berichte veröffentlicht, die den Optimismus untermauern:

  1. Produzentenpreise (PPI): Die Daten zeigten einen Anstieg um lediglich 0,2 % im Dezember – weniger als erwartet. Dies dämpfte Inflationsängste und stützte riskante Vermögenswerte wie Bitcoin.

  2. Verbraucherpreise (CPI): Die Jahresinflation lag im Dezember bei 2,9 %, was leicht über den vorherigen 2,7 % lag, aber im Rahmen der Erwartungen blieb. Dies wurde von Anlegern als Zeichen für ein disinflationäres Umfeld gewertet, das BTC zusätzlichen Rückenwind verlieh.

  3. Einzelhandelsumsätze: Zwar lagen die Daten für Dezember mit einem Plus von 0,4 % unter den Erwartungen, doch der „Kernbereich“ stieg um 0,7 %. Bitcoin verzeichnete daraufhin einen leichten Rückgang, bevor sich der Kurs am Freitag stabilisierte.

Institutionelle Nachfrage: Ein vorsichtiges Comeback

Die institutionelle Nachfrage zeigt erste Zeichen der Erholung. Laut Coinglass stiegen die Nettozuflüsse in Bitcoin-ETFs diese Woche auf 887,3 Millionen US-Dollar – ein klarer Anstieg gegenüber der Vorwoche. Diese Entwicklung könnte langfristig entscheidend sein, wenn die Zuflüsse weiter anziehen.

Auch On-Chain-Metriken geben Hoffnung: Die Zahl der Wallets mit mindestens 10 BTC steigt wieder, nachdem sie im Dezember stagnierte. Gleichzeitig sinkt die Zahl der aktiven Wallets, was darauf hindeutet, dass kleinere Anleger Gewinne mitnehmen, während größere Akteure aufstocken.

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Auf dem Weg zum Allzeithoch?

Bitcoin testete am Montag die Unterstützung bei 90.000 US-Dollar und konnte seitdem um 5,77 % zulegen. Mit einem RSI-Wert von 61 und einem bullishen MACD-Signal stehen die Zeichen auf weitere Kursgewinne. Ein erneuter Test des Allzeithochs von 108.353 US-Dollar aus dem Dezember 2024 erscheint möglich, sofern BTC die Unterstützung bei 100.000 US-Dollar hält. Sollte der Kurs jedoch darunter fallen, könnte ein Rückgang auf 90.000 US-Dollar folgen.

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Fazit

Bitcoin bleibt im Fokus. Die Kombination aus positiven Makrodaten, geopolitischer Stabilität und politischen Erwartungen in den USA sorgt für eine optimistische Stimmung. Mit der bevorstehenden Amtseinführung von Trump könnten sich langfristige Chancen ergeben – besonders für Anleger, die auf den fortgesetzten Aufwärtstrend setzen. Dennoch sollten kurzfristige Schwankungen und externe Faktoren im Auge behalten werden.


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