Der Kryptomarkt steht erneut im Rampenlicht, da sich historische Bitcoin-Marktzyklen eng mit der Entwicklung der M2-Geldmenge und der wachsenden Liquidität verknüpfen lassen. Ein neuer Bericht des Marktanalysten Michaël van de Poppe am 22. Oktober beleuchtet zentrale Datenpunkte und Zusammenhänge zwischen Zyklenspitzen und der Ausweitung der Geldmenge.

Van de Poppe wies darauf hin, dass die M2-Geldmenge im Jahr 2017 stark anstieg, was den Bitcoin-Zyklus bis zum Ende des Jahres verlängerte. Die Kryptowährung erreichte damals ihren Höhepunkt von rund 20.000 US-Dollar. Auch im Jahr 2021 folgte ein ähnliches Muster: Die M2-Geldmenge schoss in die Höhe, und die Kryptomärkte reagierten entsprechend. Im November desselben Jahres erreichte Bitcoin seinen Höchststand.

Erwartungen für den aktuellen Zyklus

Obwohl die Geldmenge auch im Jahr 2022 weiter expandierte, blieben die Kryptomärkte aufgrund von Zinserhöhungen und dem Zusammenbruch mehrerer prominenter Krypto-Unternehmen unter Druck. Laut van de Poppe könne sich der aktuelle Bitcoin-Zyklus jedoch verlängern, falls die M2-Geldmenge weiterhin zunehme.

„Sollte die M2-Geldmenge bis Mitte 2026 weiter wachsen, könnte dies zu einer längeren Zyklusdauer führen“, kommentierte van de Poppe.

Die M2-Geldmenge ist ein Indikator für die im Umlauf befindliche Währung und umfasst neben Bargeld und Einlagen auch weniger liquide Mittel. Eine anhaltende Ausweitung dieser Geldmenge könnte somit weiterhin als Treiber für die Liquidität in den Märkten dienen und die Zyklen des Bitcoin-Kurses beeinflussen.

Fazit

Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich die Geldpolitik und die Liquidität in den kommenden Jahren entwickeln werden. Analysten und Investoren blicken gespannt auf die Auswirkungen der M2-Geldmenge, die möglicherweise entscheidend für den weiteren Verlauf des Bitcoin-Marktes sein könnte.


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