- EUR/USD steigt und ignoriert die Handelsbedingungen
- Spannungen nehmen vor Fed Entscheidung zu
- Charttechnik ist für das Paar bullish
Der EUR/USD setzt seinen Aufwärtstrend allmählich fort und so konnte er die Mitte der 1,1400 erreichen. Der wichtigste Treiber ist die Erwartungen an eine dovish Fed Entscheidung, welche den US-Dollar schwächt.
Die mächtigste Zentralbank der Welt wird sehr wahrscheinlich keine politischen Änderungen mit ihrer Sitzung am Mittwoch ankündigen. Es nehmen jedoch die Erwartungen zu, dass der Fed Vorsitzende J. Powell Hinweise darauf liefert, dass die Reduzierung der Bilanz vorzeitig beendet wird. Die Bilanz ist zunehmend in den Fokus geraten, nach dem das Wall-Street Journal am Freitag berichtete, dass einige Beamte über eine Änderung nachdenken.
Der Handel steht ebenfalls ganz oben auf der Agenda. Der chinesische Vizepremier Liu He reiste in die USA, damit die Handelsgespräche fortgesetzt werden können. Zuletzt hatte sich die Stimmung zwischen den USA und China verschlechtert, da die USA einen Huawei Manager wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen und Bankbetrug angeklagt haben.
Nach der anfänglichen Risikoaversion, verbesserte sich die Marktstimmung, was den EUR/USD nicht belastete.
Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, wiederholte seine Aussagen der EZB Pressekonferenz (letzte Woche) bei seiner Anhörung vor dem Europäischen Parlament. Spanien, die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone, konnte seine Arbeitslosenquote im Q4 2018 auf 14,5 % senken.
Der Wirtschaftskalender hat heute neben dem US CB Verbrauchervertrauen nichts zu bieten.
In Großbritannien wird das Parlament über den Brexit Plan B der Regierung abstimmen. Die Unsicherheit bleibt hoch. Größere Bewegungen des Pfund werden sich auch auf den Euro auswirken.
EUR/USD technische Analyse für den 29. Januar 2019
-636843469918032651.png)
Der EUR/USD bewegt sich in einer höheren Range, während er zum 200-SMA des 4-Stundenchart einen Sicherheitsabstand hält. Der Handel findet über dem 50-SMA statt und das Momentum bleibt positiv, während der Relative Strength Index (RSI) nach oben weist. Alles im allen haben die Bullen die Kontrolle.
Die 1,1445 ist das jüngste Hoch und es begrenzt das Geschehen. Ein weiterer Widerstand liegt bei 1,1490, welcher der nächste Anlaufpunkt für den EUR/USD sein wird. Darüber Folgen die 1,1540 und 1,1570.
Die 1,1420 ist der Boden der jüngsten Range, gefolgt von der psychologischen Marke von 1,1400, die zum Beginn der Woche eine gewisse Unterstützung bot. Weitere Unterstützungen liegen bei 1,1355 (Mitte Januar Swingtief) und der 1,1340.
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
Neueste Analysen
Autor wählen
XRP wackelt wieder: 3 Gründe für den nächsten Ripple-Crash
Ripple (XRP) notiert am Montag zum Zeitpunkt der Erstellung nahe 1,90 US-Dollar, nachdem der Kurs zuletzt leichte Gewinne verzeichnet hat. Nach der starken Volatilität der vergangenen Woche, die den Token am Sonntag bis auf 1,81 US-Dollar gedrückt hatte, versuchen die Käufer, wieder die Kontrolle zu übernehmen.
Litecoin meldet sich zurück: Hoffnung auf Erholung über wichtiger Marke
Der Kurs der Kryptowährung Litecoin (LTC) hat sich am Montag leicht erholt und notiert zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wieder über der Marke von 68 US-Dollar. Zuvor hatte der Kurs im Bereich der unteren Begrenzung eines fallenden Keilmusters Unterstützung gefunden. Verbesserte On-Chain- und Derivate-Daten deuten auf eine mögliche Erholung hin, sofern Käufer die zentrale Unterstützungszone weiter verteidigen.
Ethereum-Gigant kauft weiter zu – Milliarden-Wette auf Krypto
Das auf Ethereum spezialisierte Treasury-Unternehmen Bitmine Immersion Technologies (BMNR) hat seine wöchentlichen Käufe der führenden Altcoin fortgesetzt und in der vergangenen Woche 40.302 ETH erworben. Dadurch sei der Bestand des Unternehmens auf 4,24 Millionen ETH gestiegen, mit einem Gegenwert von rund 12,29 Milliarden US-Dollar zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, teilte das Unternehmen am Montag mit.
Australiens CPI wird vor der wichtigen RBA-Geldpolitik-Sitzung voraussichtlich leicht steigen
Australien wird am Mittwoch den Bericht zum Verbraucherpreisindex (VPI) veröffentlichen, und es wird erwartet, dass die Inflation im Dezember im Jahresvergleich um 3,6% gestiegen ist, was leicht über dem vorherigen Wert von 3,4% liegt. Der monatliche VPI wird mit 0,7% prognostiziert, nachdem er im November bei 0% lag.
Forex Today: Yen schwach, Gold steigt deutlich
Der US-Dollar (USD) erholt sich etwas und notiert nahe 97,10, während die europäische Handelszeit beginnt. Dennoch könnte das potenzielle Aufwärtspotenzial des Greenbacks angesichts der Bedenken über die Unabhängigkeit der Federal Reserve (Fed) und die Sorgen über eine weitere US-Regierungsstilllegung begrenzt sein.