Laut der vorläufigen Lesung des VPI-Berichtes der Eurozone durch Eurostat, lag der Jahreswert im Mai bei +0,1% und verfehlte damit die Erwartungen von +0,2% und +0,3% zuvor.
Währenddessen stabilisierten sich die Kernzahlen im Berichtsmonat bei +0,9%, verglichen mit +0,8% erwartet und +0,9% vorher.
Wichtige Punkte (über Eurostat):
"Betrachtet man die Hauptkomponenten der Inflation im Euro-Währungsgebiet, so dürften Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak im Mai die höchste jährliche Rate aufweisen (3,3%, verglichen mit 3,6% im April), gefolgt von Dienstleistungen (1,3%, verglichen mit 1,2% im April), nichtenergetischen Industriegütern (0,2%, verglichen mit 0,3% im April) und Energie (-12,0%, verglichen mit -9,7% im April).
Der Inflationsbericht für die Eurozone kommt einen Tag nach der Veröffentlichung der vorläufigen deutschen VPI-Daten, die zeigten, dass sich die deutsche Verbraucherpreisinflation im Mai auf 0,5% verlangsamte und sich weiter vom Zinsziel der Europäischen Zentralbank (EZB), von knapp 2% für die Eurozone als Ganzes, entfernte.
FX-Auswirkungen
Die gemischten Inflationszahlen der Eurozone konnten die EUR Bullen nicht abschrecken, da der EUR/USD bei der Datenveröffentlichung neue Zweimonatshochs bei 1,1117 erreicht.
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