Die Welt der Kryptowährungen gleicht einem Wimmelbild aus einem Kinderbuch: Man weiß, dass da irgendwo die Lösung liegt, aber man erkennt sie erst, wenn man lang genug hinguckt – oder ein Kind fragt. Bitcoin? Klar, das ist der dicke Wal in der Mitte. Aber wer schaut schon auf die glitzernden Fische drumherum? Einer dieser glitzernden Fische ist Ripple, und er verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit.
Ripple, das klingt wie die hippe Limettenlimonade, die man auf der Dachterrasse einer Berliner Start-up-Firma schlürft. Doch weit gefehlt: Es handelt sich um eine der spannendsten Bitcoin-Alternativen auf dem Kryptowährungsmarkt. Statt einfach nur eine digitale Währung zu sein, ist Ripple ein vollständiges Zahlungsnetzwerk. Stellen Sie sich das vor wie den Unterschied zwischen einem einzelnen Kanu und einem hochmodernen Containerschiff. Beides schwimmt, aber während das Kanu nur einen abenteuerlustigen Paddler trägt, transportiert das Containerschiff Güter im Wert von Milliarden durch die Weltmeere.
Anders als Bitcoin, das stolz seine anarchistische Ader zur Schau stellt und von libertären Technik-Nerds verehrt wird, ist Ripple brav, fast schon spießig. Ripple kooperiert mit Banken und großen Finanzinstitutionen – ja, die sind immer noch die Bösen in unserem Hollywood-Krypto-Blockbuster. Doch Ripple schert sich nicht um diesen Ruf. Es will nicht die Welt niederbrennen, sondern das Bankensystem revolutionieren – von innen heraus. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
Man könnte Ripple als den Streber in der Klasse der Kryptowährungen bezeichnen. Während Bitcoin in Lederjacke und Sonnenbrille auf seinem digitalen Motorrad durch die Cyberwelt braust, sitzt Ripple ordentlich gekämmt am Schreibtisch und lernt brav seine Finanzmathematik. Aber wer hat am Ende des Tages die besseren Noten? Richtig, Ripple. Denn es hat nicht nur die Währung (XRP), sondern auch das Netzwerk (RippleNet), das blitzschnelle und kostengünstige Transaktionen ermöglicht. Während Bitcoin noch seine komplizierten Rechenaufgaben löst, hat Ripple die Hausaufgaben schon abgegeben und sich einen Kopf für die Zukunft gemacht.
Natürlich gibt es auch Skeptiker, die behaupten, Ripple sei nichts weiter als eine modische Modeerscheinung, eine Seifenblase im glitzernden Meer der Kryptowährungen. Doch diese Stimmen überhört man am besten, wie man den nervigen Klassenclown ignoriert, der in der Ecke des Klassenzimmers sitzt und Papierflieger bastelt.
Für die Zukunft lässt sich festhalten: Ripple hat das Potenzial, mehr zu sein als nur eine Alternative zu Bitcoin. Es könnte die Art und Weise, wie wir über Geldtransfers denken, grundlegend verändern. Also, das nächste Mal, wenn Sie an Kryptowährungen denken, werfen Sie einen Blick auf den glitzernden Fisch neben dem Wal. Es könnte sich lohnen. Und wer weiß, vielleicht schlürfen Sie dann doch eines Tages eine hippe Limettenlimonade namens Ripple – auf einer Dachterrasse, versteht sich.
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