Nach einem fünf Wochen andauernden Abwärtstrend konnte Ethereum (ETH) in der vergangenen Woche eine deutliche Erholung verzeichnen. Die Zuflüsse in Ethereum-basierte Produkte kletterten auf 87 Millionen US-Dollar, wie aus einem Bericht des Vermögensverwalters CoinShares hervorgeht. Es ist der erste signifikante Zufluss seit Anfang August. Dies geschieht im Kontext einer generellen Erholung bei digitalen Anlageprodukten.
Laut dem aktuellen Wochenbericht von CoinShares war dies die dritte Woche in Folge mit positiven Zuflüssen in Krypto-Investmentprodukte, die insgesamt 1,2 Milliarden US-Dollar erreichten. Analysten führen diese Entwicklung auf die Erwartungen einer zurückhaltenderen Geldpolitik in den USA zurück, was den positiven Preistrend unterstütze. Als Folge stieg das verwaltete Vermögen (AuM) der Produkte im Wochenvergleich um 6,2 Prozent. Zudem habe die Genehmigung von Optionen für bestimmte US-basierte Investmentprodukte die Stimmung weiter beflügelt.
Allerdings spiegelt sich dieser Optimismus nicht in den Handelsvolumina wider, die im Wochenvergleich um 3,1 Prozent nachgaben.
Bitcoin (BTC) war mit Zuflüssen von 1 Milliarde US-Dollar der größte Profiteur dieser Entwicklung. Interessant ist, dass auch Short-Bitcoin-Produkte, die auf fallende Kurse wetten, Zuflüsse in Höhe von 8,8 Millionen US-Dollar verzeichneten. Im Gegensatz dazu kam es bei Solana (SOL) zu Abflüssen von 4,8 Millionen US-Dollar.
Die Stimmung bei Altcoins blieb gespalten. Litecoin (LTC) und XRP konnten Zuflüsse von 2 Millionen und 0,8 Millionen US-Dollar verzeichnen. Chainlink (LINK) und Cardano (ADA) schlossen mit 0,4 Millionen beziehungsweise 0,1 Millionen US-Dollar ebenfalls im Plus ab, während Binance Coin (BNB) Abflüsse von 1,2 Millionen US-Dollar hinnehmen musste.
Auch regional war das Bild gemischt: Die USA verbuchten den größten Zufluss mit 1,2 Milliarden US-Dollar, gefolgt von der Schweiz mit 84 Millionen US-Dollar, dem höchsten Wert seit Mitte 2022. Kleinere Zuflüsse meldeten Kanada und Australien mit 1 Million bzw. 0,6 Millionen US-Dollar.
Im Gegensatz dazu verzeichneten Deutschland und Brasilien deutliche Abflüsse. In Deutschland wurden 21 Millionen US-Dollar abgezogen, Brasilien verzeichnete Abflüsse von 3 Millionen US-Dollar. Ähnliche Trends waren in Schweden und Hongkong zu beobachten, wo 2,5 Millionen und 1 Million US-Dollar abflossen.
Insgesamt zeigt der Markt für digitale Vermögenswerte eine klare Erholung, auch wenn nicht alle Regionen und Altcoins gleichermaßen profitieren. Die Erwartungen an eine lockerere Geldpolitik in den USA bleiben ein zentraler Treiber der aktuellen Marktentwicklung.
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
Kryptowährungen Nachrichten
WEITERE INFOS
Ripple unter Druck - aber jetzt passiert etwas, das viele XRP-Anleger komplett unterschätzen
Der Kurs schwächelt, die Schlagzeilen klingen harmlos – doch im Hintergrund zieht Ripple gerade einen strategischen Hebel, der für XRP zum echten Gamechanger werden könnte.
Bitcoin kurz vor der magischen Marke: Greift der Kurs jetzt die 100.000 Dollar an?
Der Bitcoin-Preis (BTC) hält sich am Donnerstag über der Marke von 96.000 US-Dollar, nachdem er am Vortag mit 97.800 Dollar den höchsten Stand seit fast zwei Monaten erreicht hatte. Rückenwind erhält die Kryptowährung durch eine zunehmende institutionelle Nachfrage, die sich in drei aufeinanderfolgenden Tagen mit Zuflüssen in börsengehandelte Spot-ETFs in dieser Woche zeigt. Zudem signalisiert der Optionsmarkt wachsendes Vertrauen unter Händlern, was den „Krypto-König“ in Richtung der psychologisch wichtige
Ethereum über 3.300 Dollar: US-Käufer greifen zu – doch jetzt droht der Rücksetzer
Spotmarkt-Investoren und eine wieder anziehende Kaufnachfrage aus den USA haben Ethereum (ETH) zuletzt über die Marke von 3.300 US-Dollar getrieben.
Pump.fun Preisprognose: PUMP steigt nach Veröffentlichung der kreatororientierten Callout-Funktion
Pump.fun (PUMP) steigt zum Zeitpunkt der Pressemitteilung am Freitag um fast 5% und erholt sich von einem Rückgang um 3% am Vortag. Die Veröffentlichung der neuen Callout-Funktion auf der Solana-basierten Launchpad-Plattform für Kreative könnte die Handelsaktivität ankurbeln.
Privacy-Coins werden 2026 die Führung übernehmen, da die Regulierung die Nachfrage nach On-Chain-Anonymität beschleunigt
Das Segment der Datenschutzwährungen übertrifft den breiteren Kryptowährungsmarkt mit einem Anstieg von etwa 290 % im Jahr 2025. Die steigende Nutzerzahl des Kryptowährungs-Mixers Tornado Cash im Zuge regulatorischer Maßnahmen, wie dem GENIUS-Gesetz von 2025, spiegelt einen Anstieg der Nachfrage nach Datenschutz wider.