Metaplanet will bis zu 21 Milliarden Yen (137 Millionen US-Dollar) einsammeln, um seine aggressive Bitcoin-Kaufstrategie zu finanzieren und Schulden abzubauen.
Das in Tokio ansässige Unternehmen will die Mittel über den Verkauf neuer Aktien und Optionsrechte an einen ausgewählten Kreis von Investoren beschaffen.
Metaplanet gibt 24,53 Millionen neue Stammaktien zu einem Preis von 499 Yen je Aktie aus, rund 5 Prozent über dem vorherigen Schlusskurs, und erzielt damit etwa 12,24 Milliarden Yen an sofortigen Erlösen.
Die Aktie des Unternehmens schloss bei 456 Yen und damit 4 Prozent im Minus, was auf kurzfristige Verwässerungssorgen trotz der Platzierung über dem Marktpreis hindeutet.
Die Kapitalmaßnahme ist als Drittzuteilung strukturiert, das heißt, die Wertpapiere werden direkt bei bestimmten Investoren platziert und nicht öffentlich am Markt angeboten.
Jede neue Aktie ist mit 0,65 Aktienbezugsrechten verbunden, entsprechend 15,94 Millionen potenziellen Aktien und einer Optionsabdeckung von 65 Prozent. Die Optionsrechte haben einen festen Ausübungspreis von 547 Yen und eine Laufzeit von einem Jahr. Bei vollständiger Ausübung könnten bis zu 8,9 Milliarden Yen zusätzlich erlöst werden. Es handelt sich um Optionen mit festem Ausübungspreis und nicht um variable Strukturen, wodurch die mögliche Verwässerung begrenzt ist.
Von den sofort zufließenden Mitteln sind 5,2 Milliarden Yen für die teilweise Rückzahlung bestehender Schulden vorgesehen.
Laut Unternehmensangaben belaufen sich die ausstehenden Verbindlichkeiten von Metaplanet auf rund 280 Millionen US-Dollar. Die übrigen Mittel sollen für weitere Bitcoin-Käufe und allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.
Derzeit hält das Unternehmen 35.102 Bitcoin und verfügt damit über den viertgrößten Bestand unter börsennotierten Unternehmen.
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