Ripple (XRP) erlebt gerade ein beeindruckendes Comeback. Während Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) erneut für Schlagzeilen sorgen, zieht XRP leise, aber kraftvoll nach – und klettert zum Wochenstart über die Marke von 2,50 US-Dollar. Nach Wochen der Unsicherheit scheint sich der Wind zu drehen. Technische Signale und frische Kapitalzuflüsse deuten darauf hin, dass XRP kurz davor steht, ein neues Kapitel in seiner Kursgeschichte aufzuschlagen.

XRP trotzt dem Markttrend – und das ist kein Zufall

Während der Kryptomarkt zuletzt unter Abflüssen litt, geht Ripple seinen eigenen Weg. Laut Daten von CoinShares flossen allein in der vergangenen Woche rund 28 Millionen US-Dollar in XRP-basierte Investmentprodukte – ein klares Zeichen institutioneller Stärke. Damit steigt das verwaltete Vermögen (AUM) auf 2,4 Milliarden US-Dollar.

Zum Vergleich: Bitcoin und Ethereum verzeichneten gleichzeitig deutliche Abflüsse von 932 Millionen bzw. 438 Millionen US-Dollar. Insgesamt wurden 1,17 Milliarden US-Dollar aus digitalen Anlageprodukten abgezogen – getrieben von Unsicherheiten über mögliche Zinssenkungen in den USA und Nachwirkungen des jüngsten Liquiditätsabverkaufs.

Doch während die großen Namen Kapital verlieren, zieht XRP frisches Geld an. Das ist mehr als eine Randnotiz – es ist ein klares Signal, dass Investoren gezielt auf den Altcoin setzen, der seit Jahren unterschätzt wird.

Anleger halten sich zurück – das kann sich bald ändern

Trotz der steigenden Kapitalzuflüsse bleibt die Retail-Nachfrage noch verhalten. Das Open Interest (OI) – also das gesamte Volumen offener XRP-Futures – lag am Montag bei 3,36 Milliarden US-Dollar. Noch Anfang November waren es 4,17 Milliarden, im Oktober sogar über 9 Milliarden US-Dollar.

Das zeigt: Der breite Markt ist noch vorsichtig. Doch genau darin könnte die Chance liegen. Sobald Trader wieder Mut fassen, könnte ein plötzlicher Anstieg des Open Interest den Kurs regelrecht befeuern. Noch zögern viele, doch die technische Lage spricht längst eine andere Sprache.

Chartanalyse: XRP kurz vor der nächsten Entscheidung

Zum Wochenbeginn notiert XRP über 2,50 US-Dollar – nachdem der Kurs bei 2,57 US-Dollar zunächst ausgebremst wurde. Die 200-Perioden-EMA (Exponential Moving Average) auf dem 4-Stunden-Chart liefert bei 2,49 US-Dollar eine wichtige Unterstützung. Fällt der Kurs darunter, wäre das kurzfristig ein Warnsignal – hält sie jedoch, könnte der nächste Angriff auf 2,57 US-Dollar nur eine Frage der Zeit sein.

Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt aktuell bei 68 – leicht unterhalb der überkauften Zone. Das deutet darauf hin, dass der Markt seine jüngste Rallye verdaut, ohne dabei in eine echte Korrektur zu kippen. Auch der MACD-Indikator sendet seit Mittwoch ein klares Kaufsignal – ein weiteres bullisches Zeichen, das den Aufwärtstrend stützen dürfte.

Entscheidend wird nun, ob XRP einen Tagesschluss über der 50-Tage-EMA schafft. Gelingt das, wäre das ein starkes technisches Signal und könnte neue Käufer in den Markt locken.

Das Risiko: Wenn die Bullen nachlassen

Noch ist die Euphorie gebremst. Bleibt das Open Interest niedrig und nehmen Anleger ihre Gewinne mit, könnte XRP kurzfristig wieder unter Druck geraten. In diesem Szenario wäre ein Rücksetzer unter die 200-EMA denkbar – mit Zielzone um 2,40 US-Dollar (100-EMA).

Doch selbst ein solcher Rücksetzer wäre kein Beinbruch. Solange XRP oberhalb von 2,30 US-Dollar bleibt, bleibt der Aufwärtstrend intakt. Entscheidend ist, ob institutionelles Kapital die Schwäche nutzt, um nachzukaufen.

Fazit: Der Markt unterschätzt Ripple noch immer

Während die Mehrheit auf Bitcoin und Ethereum blickt, spielt sich bei Ripple etwas viel Spannenderes ab. Kapital fließt zu, die Technik bleibt stark, und die fundamentalen Risiken sind begrenzt. XRP ist zurück – und viele haben es noch gar nicht bemerkt.

Mit Blick auf die technischen Marken und den Kapitalzufluss könnte jetzt der Moment gekommen sein, an dem XRP aus dem Schatten der großen Coins tritt. Sollte die 2,57-Dollar-Marke nachhaltig fallen, liegt das nächste Kursziel bereits bei 2,80 bis 3,00 US-Dollar.

Noch zögern viele Anleger – doch wer zu lange wartet, könnte den entscheidenden Zug verpassen.

Ripple steht am Wendepunkt. Und diesmal scheint der Markt die Bewegung nicht mehr lange ignorieren zu können.


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