Der Deutsche Aktienindex hat von seinem Rekordhoch wieder über 200 Punkte verloren. Das ist jedoch schlimmer als es aussieht. Der Aufwärtstrend ist weiter intakt.

Der Dow Jones hat gestern das erste Mal in der Geschichte die Marke von 40.000 Punkten übersprungen. So richtig zum Feiern war den Anlegern aber nicht zumute. Gleich drei Vertreter der US-Notenbank warnten davor, dass die Zinsen für längere Zeit hoch bleiben werden. Zudem sprach JPMorgan-CEO Jamie Dimon davon, dass er sich mehr Sorgen über die Inflation mache, als dies andere Marktteilnehmer tun würden. Das Vor und Zurück in Sachen Zinserwartungen wird erst enden, wenn die Fed das erste Mal tatsächlich an der Zinsschraube gedreht hat. Und auch dann bleibt die Unsicherheit hoch, weil es keine seriellen Zinssenkungen auf jeder Sitzung geben wird. 

Das konjunkturelle Umfeld ist trotz etwas schwächerer Daten aus China heute Morgen generell positiv. Die Weltwirtschaft kann sich tatsächlich recht gut gegen die Belastungsfaktoren wie die unsichere Geopolitik und die hohen Zinsen behaupten. Außerdem gibt es im Moment keine technischen Warnzeichen am Aktienmarkt. Das spricht für einen eher ruhigen Handel über die Sommerpause. Die Stimmung ist wieder von Angst leicht in den Bereich der Gier umgeschlagen. Der Fear & Greed Index von CNN aber noch keine überbordend optimistischen Werte. Im Moment geben die Bullen am Aktienmarkt den Ton an.

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