Aktuell bauen diejenigen Investoren Aktienpositionen auf, die ihre Engagements wegen der Wahl in den USA zunächst verschoben hatten. Der Deutsche Aktienindex bringt sich damit in eine Startposition für eine Jahresendrally. Das ist es, worauf mit Blick in die Historie und Statistik die meisten rechnen. Nun steht der DAX zwar in den Startblöcken, aber ob und wann es losgeht, ist noch nicht ganz klar. Der Index muss jetzt nachhaltig über 11.700 Punkten klettern, um technisch besser auszusehen.
Irgendwer muss jetzt den Startschuss geben. Gut ist, dass der Ölpreis 20 Prozent tiefer steht als noch vor fünf Wochen. Schlecht ist, dass die US-Zinsen weiter steigen. Zwei Jahre Geldleihe an die US-Regierung bringen jetzt 2,95 Prozent pro Jahr, vor fünf Wochen waren es nur 2,8 Prozent. Dividendenanhebungen gab es nicht, aber durch die gefallenen Kurse sind Einstiege bei Aktien wieder günstiger.
Das gilt vor allem für die FANG-Aktien, ein Zugpferd für den Gesamtmarkt. In den vergangenen Tagen wird AMD mit hohem Volumen gekauft. Chip-Aktien gelten als Frühzykliker. Wenn sie steigen, kann das den Weg für den Gesamtmarkt weisen, der ihnen dann nach oben folgt.
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Der US-Dollar (USD) stabilisiert sich in der frühen europäischen Sitzung am Freitag, nachdem er am Donnerstag gegenüber seinen Rivalen an Stärke gewonnen hatte. Die Daten zum Verbraucherpreisindex (VPI) für August aus den Vereinigten Staaten (USA), die die Markterwartung für den nächsten geldpolitischen Schritt der Federal Reserve beeinflussen könnten, werden in der zweiten Tageshälfte von den Marktteilnehmern genau beobachtet. Der US-Wirtschaftskalender umfasst außerdem den vorläufigen Verbraucherstimmungsindex der University of Michigan für September.