FXStreet - Der EUR/USD erlebte bereits 3 Fed Zinserhöhungszyklen und zweimal reagierte das Paar auf den Beginn der geldpolitischen Verschärfung mit einer Aufwärtsbewegung. Dies kann sich nun aber nicht einfach so wiederholen, da neben der Zinserhöhung um 25 Basispunkte auch eine Aufwärtskorrektur des 2016 BIP und der Beschäftigungsprognose vorgenommen wurde. Die Fed verwies auch darauf, dass es im nächsten Jahr 4 Zinserhöhungen geben kann.

Insgesamt war die Fed Entscheidung leicht hawkish, was so nicht erwartet wurde. Folglich kann der EUR/USD vor dem Jahresende unter 1,0748 (23,6 % von 1,1495-1,0517) fallen. In der Vergangenheit erlebte das Paar eine Rallye nach dem Beginn der geldpolitischen Verschärfung. Der einzige Faktor, der nun eine EUR/USD Rallye auslösen kann, wäre eine Korrektur an den Aktienmärkten.

Charttechnik – Augen auf 23,6 % Fibo Unterstützung gerichtet

EUR/USD Chart

  • Der Euro konnte sich erneut nicht über dem 200-Tage-MA und der 1,10 halten, woraufhin es zu einem Rückgang unter 1,0890 (38,2 % von 1,1495-1,0517) kam. Dies signalisiert, dass das Paar bereit ist die 1,0796 (Tief 7. Dezember) zu testen.
  • Ein Bruch darunter lässt die 1,0748 (93,6 % von 1,1495-1,0517) in den Fokus geraten.
  • Auf der anderen Seite führt eine Intraday Erholung über die 1,0890 hinaus zu weiteren gewinnen in Richtung 1,0956.
  • Die Aussichten bleiben bearish, solange der Widerstand des 200-Tage-MA nicht überwunden wird.

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