EUR/USD Analyse: Gefahr eines Spike, wenn die EZB nicht liefert


FXStreet - Der EUR/USD fiel am Mittwoch zur 1,0551, nach dem der Kern CPI und der CPI auf Jahresbasis schwächer als erwartet ausfielen und der US ADP Bericht überraschend gut war. Die Gemeinschaftswährung profitierte anschließend jedoch von den Short Gewinnmitnahmen, so dass es mit dem NY Handel zu einer Rallye zur 1,0618 kam. Der asiatische Handel hingegen führte heute zu einem Rückgang zur 1,0590.

Augen auf EZB gerichtet, Dienstleistung PMI werden ignoriert

Heute werden die Ergebnisse des Eurozonen Dienstleistung PMI veröffentlicht, aber der Fokus der Investoren wird einzig und allein auf der EZB Zinsentscheidung liegen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die EZB die Markterwartungen nicht erfüllt ist nach einem Bloomberg Bericht gestiegen. Der Bericht besagt, dass es keine große Veränderung bei den Wirtschaftsprognosen der Bank geben wird und damit sinkt automatisch die Wahrscheinlichkeit einer aggressiven Aktion.

Erwähnenswert ist, dass die EZB einen Tag vor wichtigen politischen Entscheidungen bereits eine Ankündigung veröffentlichte.

Bloomberg berichtete auch über die OMT Ankündigung bevor die Sitzung am 6. September 2012 stattfand.

Auch über die EZB Aktion im Januar 2015 berichtete Bloomberg bereits einen Tag vorher.

Bei beiden Gelegenheiten standen die Maßnahmen der EZB im Einklang mit dem zuvor veröffentlichten Bloomberg Bericht. So ist es durchaus möglich, dass die EZB ihre Wirtschaftsprognosen weit gehend unverändert belässt und es zu keiner Ankündigung aggressiver Maßnahmen kommt. Eingepreist ist jedoch bereits eine Zinssenkung und eine Änderung des QE Programms.

Charttechnik: Breite Range von 1,0808-1,0390

EUR/USD Chart

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Für den Fall, dass die EZB die Erwartungen nicht erfüllt, wird es zu einem Spike in Richtung 1,0808 (Tief Juli 2015) kommen. Auf der anderen Seite wird eine aggressive EZB-Aktion zu einem Rückgang in Richtung der Trendlinienunterstützung von 1,0390 führen.

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