Gold hält sich stabil bei rund 4.600 $, während Händler auf Warsh von der Fed nach Hinweisen zu Zinsschritten achten
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Gold gewinnt wieder an positiver Dynamik, da die Rückkaufstrategie des US-Finanzministeriums die Renditen von US-Staatsanleihen niedrig hält.
- Die US-Inflationsdaten schüren Wetten auf eine Zinserhöhung der Fed, was den USD stützt und die Rohstoffpreise begrenzen könnte.
- Händler warten zudem auf die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh am Freitag, um Hinweise auf den geldpolitischen Kurs zu erhalten.
Gold (XAU/USD) verharrt in der ersten Hälfte der europäischen Sitzung am Donnerstag in der Nähe der Marke von 4.600 USD und bleibt nahe dem Wochentief, das es am Vortag erreicht hatte. Das Abwärtspotenzial scheint jedoch begrenzt zu sein, da Händler es vorziehen, die Rede des Vorsitzenden der US-Notenbank (Fed), Kevin Warsh, auf dem Jackson-Hole-Symposium am Freitag abzuwarten, um Hinweise auf den künftigen geldpolitischen Kurs zu erhalten. Der Ausblick wiederum wird eine Schlüsselrolle dabei spielen, die Kursdynamik des US-Dollars (USD) zu beeinflussen und dem renditelosen Edelmetall einen gewissen Impuls zu verleihen.
Unterdessen stützten die am Mittwoch veröffentlichten leicht heißen US-Inflationsdaten die Annahme, dass die Fed bis zum Jahresende mindestens einmal die Zinsen anheben wird. Tatsächlich zeigten die vom Handelsministerium veröffentlichten Daten, dass der Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) in den USA in den 12 Monaten bis Juli unverändert bei 3,7% blieb und damit höher als erwartet ausfiel. Hinzu kam, dass der Kernindikator, der die volatilen Lebensmittel- und Energiepreise ausschließt, wie erwartet bei 3,3% verharrte. Dies deutet auf weiterhin hartnäckige Inflation hin und dürfte die Debatte darüber verschärfen, ob die Zinsen angehoben oder unverändert gelassen werden sollten.
Trotz der hawkishen Fed-Erwartungen bleiben die Renditen von US-Staatsanleihen aufgrund der Rückkaufstrategie des US-Finanzministeriums niedrig. Hinzu kommt, dass der jüngste Optimismus über ein mögliches Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran sowie die Wiedereröffnung der Straße von Hormus den Aufwärtsspielraum für den USD begrenzen und Gold etwas Unterstützung bieten. Tatsächlich deuten Medienberichte darauf hin, dass die USA und der Iran ein neues Waffenstillstandsabkommen erzielt haben, das in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden soll. Darüber hinaus sagte Irans stellvertretender Außenminister Kazem Gharibabadi am Dienstag, dass Teheran und Oman eine vorübergehende Seeroute für Schiffe vereinbart haben, die die Wasserstraße passieren.
Gharibabadi warnte jedoch, dass die Straße erst dann vollständig wieder geöffnet werde, wenn die USA ihre Verpflichtungen aus einem im Juni unterzeichneten vorläufigen Friedensabkommen erfüllen, wodurch die geopolitische Risikoprämie bestehen bleibt. Dies wiederum wirkt als Rückenwind für die Rohölpreise und den sicheren Hafen Greenback, was den Goldpreis deckeln könnte. Daher wäre es ratsam, auf starke Anschlusskäufe und einen nachhaltigen Anstieg über die Marke von 4.700 USD zu warten, bevor man sich auf die Wiederaufnahme des seit Monatsbeginn beobachteten Aufwärtstrends des XAU/USD-Paares positioniert.
XAU/USD Tageschart
Technische Analyse
Das Edelmetall behält oberhalb des Zusammenflusses bei 4.525-4.515 USD – bestehend aus dem 200-Tage Simple Moving Average (SMA) und dem 38,2% Fibonacci-Retracement des Rückgangs von März bis Juni – eine bullische kurzfristige Tendenz bei. Unterdessen bewegt sich der Relative Strength Index (RSI) bei 68,21 in der Nähe des überkauften Bereichs, während der Moving Average Convergence Divergence (MACD) im positiven Bereich bleibt. Zusammen deuten diese Indikatoren darauf hin, dass das Aufwärtsmomentum weiterhin konstruktiv, aber zunehmend ausgedehnt ist.
Daher ist es ratsam, eine Bewegung über das 50%-Retracement-Niveau und die Marke von 4.700 USD abzuwarten, bevor man sich für weitere Gewinne positioniert. Die anschließende Aufwärtsbewegung könnte den Goldpreis auf das 61,8%-Niveau bei 4.861,14 USD heben. Weiter nördlich bilden das 78,6%-Retracement bei 5.107,11 USD und die Region des Zyklushochs nahe 5.420,42 USD ein breiteres bullisches Ziel, falls Käufer den Anstieg ausweiten. Auf der Unterseite könnte der Zusammenfluss bei 4.525-4.515 USD den unmittelbaren Abwärtsdruck weiterhin abfedern. Ein tieferer Pullback würde das 23,6%-Niveau bei 4.301,87 USD freilegen, bevor der strukturelle Boden um das Zyklustief bei 3.956,35 USD erreicht wird.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
Wirtschaftsindikator
Fed-Chef Warsh spricht
Kevin Warsh trat im Mai 2026 sein Amt als Vorsitzender des Board of Governors der Federal Reserve an. Seine vierjährige Amtszeit als Fed-Chairman läuft bis 2030, während seine Amtszeit als Mitglied des Board of Governors im Mai 2040 endet. Der am 13. April 1970 in Albany (New York) geborene Warsh ist ein amerikanischer Finanzexperte und Jurist. Bereits zwischen 2006 und 2011 gehörte er dem Board of Governors der Fed an und war maßgeblich an den Maßnahmen der Notenbank während der Finanzkrise beteiligt.
Mehr lesenNächste Veröffentlichung: Fr Aug. 28, 2026 14:00
Häufigkeit: Unregelmäßig
Prognose: -
Vorher: -
Quelle: Federal Reserve
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