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Gold weitet Verluste aus – Risikofreude bremst Fed-Effekt

  • Gold driftet am zweiten Tag in Folge nach unten, bedingt durch eine Kombination negativer Faktoren.
  • Der USD sichert sich die Übernachtgewinne und untergräbt die Nachfrage nach dem Rohstoff.
  • Ein positiver Risikoton belastet auch das XAU/USD-Paar, während die Händler auf die FOMC-Protokolle warten.

Gold (XAU/USD) zieht am Dienstag im Vorfeld der europäischen Sitzung zum zweiten Mal in Folge einige Verkaufsaktivitäten an und taucht auf ein über einwöchiges Tief im Bereich von 4.858 USD. Der Rohstoff erholt sich jedoch schnell auf die Marke von 4.900 USD, da die Händler entscheiden, auf weitere Hinweise zum Zinssenkungspfad der US-Notenbank (Fed) zu warten, bevor sie neue Wetten in eine Richtung platzieren.

Das Hauptaugenmerk wird daher weiterhin auf der Veröffentlichung der FOMC-Protokolle am Mittwoch liegen. Darüber hinaus wird der US-Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE), der am Freitag veröffentlicht wird, eine Schlüsselrolle bei der Beeinflussung der kurzfristigen Preisbewegungen des US-Dollars (USD) spielen. Dies wiederum würde dem renditelosen Gold in der zweiten Wochenhälfte neuen Schwung verleihen. In der Zwischenzeit wird der USD als kämpfend wahrgenommen, um Käufer anzulocken, angesichts der dovishen Erwartungen an die Fed.

Tatsächlich haben die Händler die Wahrscheinlichkeit höher eingepreist, dass die US-Zentralbank im Juni die Borrowing-Kosten senken und die Zinsen in diesem Jahr mehr als zweimal senken wird. Dies trägt jedoch nicht dazu bei, dass der USD bedeutende Käufer anzieht und sollte weiterhin als Rückenwind für Gold wirken. Darüber hinaus könnte die Nervosität vor der zweiten Runde der US-Iran-Nukleargespräche, die darauf abzielen, die Spannungen abzubauen, dem sicheren Hafen des Edelmetalls etwas Unterstützung bieten.

Allerdings könnte das vorherrschende Risiko-on-Umfeld – wie durch einen allgemein positiven Ton an den Aktienmärkten dargestellt – die Nachfrage nach dem Goldpreis weiterhin untergraben. Die Händler warten nun auf die Veröffentlichung des Empire State Manufacturing Index, der zusammen mit Äußerungen der Fed den Rohstoff beeinflussen könnte. Dennoch erfordert der gemischte fundamentale Hintergrund etwas Vorsicht, bevor Wetten auf das XAU/USD-Paar platziert werden.

XAU/USD 1-Stunden-Chart

Die technische Konstellation von Gold begünstigt bärische Händler und unterstützt die Annahme weiterer Verluste

Das nächtliche Scheitern, über das Momentum jenseits des abwärts geneigten 100-Stunden Simple Moving Average (SMA) aufzubauen, und der anschließende Rückgang begünstigen bärische Händler. Die Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Linie bleibt unter ihrer Signallinie und unter der Nullmarke, während das negative Histogramm sich verengt und auf nachlassendes Abwärtsmomentum hinweist. Der Relative Strength Index steht bei 40,75 (neutral-bärisch), tickt von vorherigen Werten nach oben und signalisiert eine frühe Stabilisierung.

Unter dem fallenden Durchschnitt behalten die Verkäufer die Initiative, und das Risiko neigt sich nach unten. Ein entscheidender Schlusskurs über dem 100-SMA wäre erforderlich, um den Ton zu ändern, da eine nachhaltige MACD-Wende nach oben und eine RSI-Bewegung über 50 eine Erholungsphase eröffnen könnten. Bis diese Signale eintreten, würden Erholungen unter Druck stehen, und das breitere Setup würde weiterhin Tests niedrigerer Niveaus begünstigen.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

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