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EUR/USD stabil bleibt, während Investoren während der US-Schließung zum Dollar strömen

  • EUR/USD taucht ab, während der Dollar an Boden gewinnt, da die US-Regierung die Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten stoppt.
  • Dallas Fed Logan weist auf steigende Inflation hin, warnt vor Risiken, während der Arbeitsmarkt weitere Anzeichen der Abkühlung zeigt.
  • Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone steigt unerwartet auf 6,3%, was den Druck auf die EZB-Aussichten erhöht, da die Wachstumsrisiken nach unten tendieren.

EUR/USD bleibt während der nordamerikanischen Sitzung am Donnerstag stabil, verzeichnet jedoch zwei aufeinanderfolgende bärische Tage, da der US-Dollar im Zuge der anhaltenden Regierungsstilllegung und des Fehlens von US-Wirtschaftsdaten wie den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe an Stärke gewinnt. Das Paar handelt bei 1,1719, ein Rückgang von 0,09%.

Gemeinsame Währung kämpft um Richtung, während Händler auf ISM Services PMI und Fed-Sprecher blicken, mit wahrscheinlich verzögerten NFP-Daten

Die Wall Street steht kurz davor, den Tag im Plus zu beenden, trotz des fehlenden Fortschritts zur Wiedereröffnung der US-Regierung. Daten von Challenger, Gray und Christmas zeigen, dass Unternehmen im September voraussichtlich über 30.000 weniger Menschen einstellen werden, da der Arbeitsmarkt weiterhin abkühlt.

Die Präsidentin der Federal Reserve (Fed) von Dallas, Lorie Logan, äußerte sich hawkish und erklärte, dass die Inflation über dem Ziel liegt und nach oben tendiert. Dennoch erkannte sie die Risiken auf beiden Seiten des dualen Mandats an und fügte hinzu, dass der Arbeitsmarkt abkühlt.

Vor diesem Hintergrund scheinen die Investoren zuversichtlich, dass die Fed die Zinsen bei der Sitzung am 29. Oktober senken wird, wobei die Wahrscheinlichkeit bei 96% liegt, wie das Wahrscheinlichkeitswerkzeug des Prime Market Terminal zeigt.

In der Zwischenzeit wird erwartet, dass der Bericht über die US-Nichtlandwirtschaftlichen Löhne verzögert wird, was die Händler auf den Institute of Supply Management (ISM) Services PMI für September und die Meldungen von Fed-Beamten warten lässt.

Auf der anderen Seite des Atlantiks gab Eurostat bekannt, dass die Arbeitslosenquote von 6,2% im Juli auf 6,3% im August gestiegen ist, was über den Schätzungen liegt.

Tägliche Marktbewegungen: EUR/USD rutscht aufgrund der hawkischen Kommentare von Fed's Logan und der Dollar-Stärke ab

  • US-Arbeitgeber kündigten im September 54.064 Stellen an, ein Rückgang von 85.979 im August, so Challenger, Gray & Christmas. Andy Challenger, Senior Vice President des Unternehmens, bemerkte: "Im Moment haben wir es mit einem stagnierenden Arbeitsmarkt, Kostensteigerungen und einer transformierenden neuen Technologie zu tun."
  • Die Stellenangebote in den USA zeigen, dass der Arbeitsmarkt sich verlangsamt, dennoch stiegen die offenen Stellen von 7,21 Millionen auf 7,23 Millionen im August. Bei näherer Betrachtung der Daten sank die Einstellungsrate auf 3,2%, den niedrigsten Stand seit Juni 2024, während die Entlassungen auf einem niedrigen Niveau blieben.
  • Bloomberg berichtete, dass der US Supreme Court den Befehl von US-Präsident Donald Trump, die Federal Reserve Gouverneurin Lisa Cook abzusetzen, abgelehnt hat und es ihr erlaubt, mindestens bis Januar in ihrer Position zu bleiben, wenn das Gericht voraussichtlich die Argumente von Trump anhören wird.
  • Das Mitglied des EZB-Ausschusses, Martins Kazaks, bekräftigte, dass die Zinssätze der Bank auf einem "sehr angemessenen Niveau" liegen und unverändert bleiben sollten, es sei denn, es treten weitere Schocks auf.

Technischer Ausblick: EUR/USD stabilisiert sich bei etwa 1,1710 und wartet auf einen neuen Katalysator

EUR/USD hat sich in den letzten vier Handelstagen über der Marke von 1,1700 stabil gehalten, konnte jedoch 1,1750 nicht überwinden, was die Tür für weitere Gewinne öffnen könnte. Der Relative Strength Index (RSI) zeigt Anzeichen einer Seitwärtsbewegung nahe dem neutralen Niveau von 50.

Wenn EUR/USD 1,1740 überwindet, wäre der nächste Widerstand bei 1,1800, vor dem Jahreshoch von 1,1918. Umgekehrt würde ein Rückgang unter 1,1700 1,1650 exponieren, bevor die 100-Tage-SMA bei 1,1610 herausgefordert wird.

EZB - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Europäische Zentralbank (EZB), mit Sitz in Frankfurt am Main, steuert die Geldpolitik der Eurozone. Ihr Hauptziel ist die Preisstabilität, definiert durch eine Inflationsrate von rund 2 %. Durch Anpassungen der Zinssätze beeinflusst die EZB maßgeblich den Wechselkurs des Euros, der tendenziell durch höhere Zinsen gestärkt und durch niedrigere geschwächt wird.

In extremen Situationen kann die Europäische Zentralbank ein Instrument namens Quantitative Easing (QE) einsetzen. QE bedeutet, dass die EZB Euros druckt und diese verwendet, um Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Banken und anderen Finanzinstitutionen zu kaufen. QE führt in der Regel zu einer Abschwächung des Euros. Es wird als letztes Mittel eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein das Ziel der Preisstabilität nicht erreichen können. Die EZB setzte QE während der Finanzkrise 2009-2011, 2015 bei anhaltend niedriger Inflation und während der COVID-19-Pandemie ein.

Quantitative Straffung (QT) ist das Gegenteil von QE: Statt Staatsanleihen zu kaufen, stellt die EZB den Ankauf ein und reinvestiert fällige Beträge nicht mehr. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Euro aus, da es die Liquidität am Markt verringert.

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