Zu Beginn des Handelstages sehen wir den Deutschen Aktienindex rund 35 Punkte tiefer bei 12.570 Punkten. Die Aktienmärkte stehen aufgrund der jüngsten Drohungen Nordkoreas erneut unter Druck. Der nordkoreanische Aussenminister drohte über Nacht mit einem Nukleartest in bislang ungekanntem Ausmaß. Die Investoren werden zunehmend nervös. Zunächst sah man die Nordkorea-Krise nur als ein Krieg der Worte, aber die Spannungen nehmen von Woche zu Woche zu.
Eine größere Korrektur am Aktienmarkt muss man zurzeit zwar nicht fürchten, aber der heutige Tag sollte an den Börsen rund um den Globus durch Minuszeichen geprägt sein. Auch am Devisenmarkt merkt man, dass die Nordkorea-Krise für Unbehagen sorgt. Der Goldpreis steigt wieder in Richtung 1.300 US-Dollar, während der Schweizer Franken über Nacht stark gefragt war.
Währenddessen konnte sich der Euro wieder erholen und nähert sich so langsam der Marke von 1,20 US-Dollar. Zwar gab es positive Kommentare von der US-Notenbank, die dem Dollar etwas Schwung verliehen haben, aber die Nachfrage nach der Gemeinschaftswährung bleibt weiterhin stark. Der Markt rechnet mit einer Wende in der EZB-Zinspolitik. Deshalb kann man bis zur kommenden Sitzung weiterhin mit einem soliden Kaufinteresse rechnen.
Was die Bundestagswahl betrifft, erwartet kaum jemand, dass es zu Überraschungen kommt. Die Anleger rechnen mit einem Sieg Merkels. Sollte dies auch der Fall sein, wird es kaum zu einer Reaktion an den Märkten kommen, da solch ein Ergebnis in den Kursen schon enthalten sein dürfte.
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