Doch die schnelle Rückeroberung dieser Niveaus sowie das gestrige bullisch engulfing im Tageschart unterstreichen, dass sich das Währungspaar kurzfristig in einer Stabilisierungsphase befindet. Ein Bruch über den seit 21. März etablierten Abwärtstrend (akt. bei 82,45) würde die positive Ausgangslage untermauern.
Unterstützt wird das oben beschriebene Erholungsszenario durch den im RSI erfolgten Abwärtstrendbruch, so dass kurzfristig ein Wiedersehen mit dem Hoch vom 18. April bei 82,95 durchaus realistisch ist. Einen ernsthaften Befreiungsschlag würde das Währungspaar hingegen erst mit der Rückeroberung der 90-Wochen-Linie (akt. bei 83,10) sowie einem Wiederanstieg über die jüngst gebrochenen Tiefpunkte bei 83,70 landen.
Um die Gefahr einer möglichen Trendfortsetzung zu bannen, sollte das Währungspaar in Zukunft nicht mehr unter das Tief vom 19. April bei 81,48 zurückfallen. Ansonsten wären wohl zusätzliche Kursverluste in Richtung des 50% Fibonacci-Niveaus bei 80,25 vorprogrammiert.

Datentechnisch wird es für das Währungspaar unterdessen erst in der kommenden Woche richtig interessant. In Australien dürften die Verbraucherpreisdaten zur Wochenmitte auf Interesse stoßen, in Japan entscheiden hingegen die Währungshüter am Donnerstag über ihre aktuelle Geldpolitik.
Malte Kaub
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