Bei Lucapa Diamond Company (WKN A0M6U8 / ASX LOM) gibt es die Zahlen zum dritten Quartal. Der Diamantenförderer macht von Juli bis September einen Umsatz von 8,854 Millionen Dollar (Vorjahr: 10,34 Millionen Dollar). Nach drei Quartalen steht der Umsatz bei 24,3 Millionen Dollar (Vorjahr: 36,5 Millionen Dollar).

Verkauft werden im dritten Quartal Diamanten im Volumen von 5.284 Karat, ein Jahr zuvor wurden 7.837 Karat veräußert. Im laufenden Jahr veräußert Lucapa 14.815 Karat, im Vorjahr waren es 12.438 Karat. Der Preis je Karat ist auf Jahresbasis von 2.935 Dollar auf 1.640 Dollar gesunken. Im vergangen Quartal ist der Preis jedoch von 1.319 Dollar auf 1.676 Dollar angestiegen. Bei der Preisgestaltung spielen Größe, Farbe, Reinheit und einige andere Faktoren immer wieder eine entscheidende Rolle.

Die Arbeiten auf Lulo in Angola werden unterdessen immer professioneller, die Kapazitäten legen zu. Wurden 2015 in den ersten drei Quartalen rund 74.000 Kubikmeter Erdreich verarbeitet, so stiegen die Zahlen zuletzt von 139.000 bcm (2016) auf 188.000 bcm (2017) an. Damit liegt die Company im Plan. Im Gesamtjahr sollen dort 240.000 bcm verarbeitet werden.

Das Volumen der gefundenen Diamanten hat sich von 14.519 Karat auf 13.580 Karat verringert, das ist ein Minus von 6 Prozent. Die Zahl der Diamanten ist hingegen angestiegen. Von Januar bis September 2016 waren es 8.871 Steine, im laufenden Jahr entdeckt Lucapa bisher 10.067 Diamanten, ein Plus von 13 Prozent. Das durchschnittliche Gewicht geht hingegen von 1,6 Karat auf 1,3 Karat zurück. Von den größeren Diamanten wurden im vergangenen Jahr 190 Steine entdeckt, im laufenden Jahr waren es 163 Steine. Solche Steine wiegen mehr als 10,8 Karat.

Auf dem Konto von Lucapa waren am Quartalsende 7,0 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor betrug der Kontostand 7,8 Millionen Dollar. Hinzurechnen muss man noch den Lagerbestand an Diamanten, der bei 1.710 Karat liegt. Umgerechnet dürfte dieser Vorrat einen Wert im niedrigen einstelligen Millionenbereich haben. Nach dem Quartalsende hat sich Lucapa weitere finanzielle Mittel beschaffen können. Dank eines Optionsprogramms kamen Anfang Oktober 3,7 Millionen Dollar in die Kasse.

Neben der Förderung von Diamanten waren auch die Expansion sowie weitere Explorationsarbeiten Schwerpunkte im dritten Quartal. In Angola hat man beispielsweise vom Hubschrauber aus elektromagnetische Untersuchungen durchgeführt, auch hat es weitere Bohrungen gegeben. Vor allem die Blöcke 6 und 8 stehen dort im Fokus.

Lucapa beschäftigt sich aber auch noch mit anderen Projekten. In Lesotho wurde auf dem Mothae Kimberlite Projekt der Plan der Mine überarbeitet. Dort soll es mehr als 1 Million Karat Diamanten im Erdreich geben. Das Modell berücksichtigt dabei eine Tiefe von 300 Metern. Vieles spricht dafür, dass aber noch bis auf 500 Meter hinab Diamantenfunde möglich sind.

Noch nicht so weit ist Lucapa bei zwei anderen Projekten. In Westaustralien hofft man in Ellendale auf Erfolge. Dort soll ein Bohrprogramm bald starten, das 19 Löcher auf 8 Zielen umfassen wird. Geplant sind Bohrungen über 1.425 Meter. In Botswana will man in einer ersten Runde fünf Löcher auf dem Orapa Area F Projekt bohren. Dieses Areal liegt rund 40 Kilometer von der Orapa Diamantenmine entfernt. Noch liegt jedoch die Genehmigung der Regierung von Botswana nicht vor. Beide Projekte sind noch in einem sehr frühen Stadium.


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