Expertenmeinung: Dass Trumps Team schon bei dieser ersten Nagelprobe gegen Hürden stößt, stieß den Anlegern unangenehm auf, immerhin basiert die große Rallye des Dow Jones seit Anfang November darauf, dass der Präsident seine Versprechen komplett, schnell und effektiv umsetzt. Wobei die Kursgewinne von in der Spitze knapp 100 Punkten, die das US-Index-Flaggschiff im Vorfeld der Abstimmungs-Absage erreicht hatte, nicht auf unmittelbaren Gründen basierte, so dass man vermuten durfte, dass da bereits die Nervosität das Handeln regierte. Wenn ein zuvor fallender Index „einfach so“ zulegt, das aber unmittelbar vor einem kritischen Moment wie dieser Abstimmung passiert, ist die Motivation meist der Aufbau eines Risikopuffers nach unten, um zu verhindern, dass im Fall eines negativen Impulses Unterstützungen brechen. Dass dieser Puffer durch diese Absage dann auch noch komplett wieder aufgezehrt wurde, zeigt, dass die Stimmung so auf der Kippe steht, dass es zu sehr markantem Abgabedruck kommen kann, wenn die Abstimmung über „TrumpCare“ scheitert oder zu viele Zugeständnisse gemacht werden müssen, die an der Autorität der Regierung kratzen. Was den Dow Jones angeht, sind die wichtigen Chartmarken, die man hätte verteidigen können, jedoch schon im Vorfeld gebrochen. Kurzfristige Trader wären hier ohnehin schon auf der Short-Seite dabei. Erstes Kursziel bleibt die obere Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals bei aktuell 20.160 Punkten. Bullish wäre der Index erst wieder, wenn er mit Schlusskursen über 21.000 Punkten die kurzfristige Abwärtstrendlinie und die 20-Tage-Linie zurückerobern würde, knapp darüber könnten sich somit auch die Stoppkurse des bärischen Lagers orientieren.

Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier bzw. Basiswert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse SHORT investiert.
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