Zwar wurde das nationalistische Lager in Trumps Beraterstab durch den Rausschmiss geschwächt, aber nach seinen umstrittenen Äußerungen zu Charlottesville verliert er auch innerhalb seiner Partei zusehends den Rückhalt. In Gefahr gerät dadurch vor allem sein milliardenteures Infrastrukturprogramm sowie seine Steuerreform. Investoren zweifeln deshalb mehr denn je an der politischen Durchsetzungsfähigkeit des US-Präsidenten. Entsprechend geriet der US-Dollar am Montag vor allem gegenüber dem Euro unter Druck.
Zu allem Überfluss äußerten sich in der Vorwoche einige Vertreter besorgt über den moderaten Preisdruck. So ist es eindeutig, dass sich der Auftrieb bei den Verbraucherpreisen in den vergangenen Monaten verlangsamt hat. Entsprechend dürfte die Fed bei der nächsten Sitzung des Offenmarktausschusses im September den Leitzins unverändert auf dem aktuellen Niveau belassen.
Lässt die Konjunkturdynamik jenseits des Atlantiks weiter nach und erholt sich die Eurozone weiter rascher als gedacht, übt das künftig neben den o.g. Punkten zusätzlichen Druck auf den Greenback aus.
Von der Konjunkturseite steht morgen der deutsche ZEW-Index auf der Agenda. Hier gehen wir von einer leichten Verschlechterung der Stimmungslage aus. Jenseits des Atlantiks blicken Anleger auf den Richmond Fed Manufacturing Index. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf den Reden von US-Notenbankchefin Janet Yellen sowie EZB-Präsident Mario Draghi in Jackson Hole zum Wochenschluss, von denen sich der Markt weiteren Aufschluss über die weitere Stoßrichtung der Geldpolitik in Amerika und Europa erhofft.
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