USD/CHF bewegt sich unter 0,7750, da Händler erwarten, dass die SNB die Zinsen unverändert lässt
| |Übersetzung überprüftZum Original- USD/CHF fällt, während Händler auf frische Signale zur geldpolitischen Perspektive der Schweizerischen Nationalbank warten.
- Die US Nonfarm Payrolls werden voraussichtlich eine Stabilisierung des Arbeitsmarktes im Januar zeigen, mit 70.000 neuen Arbeitsplätzen und einer Arbeitslosenquote von stabilen 4,4 %.
- Die Märkte erwarten, dass die Fed die Zinsen im März unverändert lässt, mit möglichen Senkungen im Juni und möglicherweise im September.
USD/CHF setzt seine Verluste in der zweiten aufeinanderfolgenden Sitzung fort und handelt während der europäischen Handelsstunden am Montag bei etwa 0,7730. Händler suchen nach frischen Signalen zur geldpolitischen Perspektive der Schweizerischen Nationalbank (SNB).
Die SNB wird voraussichtlich die Zinssätze kurzfristig bei 0 % halten, da die Entscheidungsträger weiterhin vorsichtig gegenüber anhaltend schwachen Inflationsdruck sind. Der Präsident der SNB, Martin Schelegl, sagte, dass seine Hauptsorge die Inflation und die Preisstabilität bleiben, und fügte hinzu, dass die Bank alles Notwendige tut, um diese zu sichern, so Reuters.
Das USD/CHF-Paar schwächt sich ab, da der US-Dollar (USD) unter Druck gerät, während die Händler vorsichtig werden vor wichtigen wirtschaftlichen Veröffentlichungen, die durch die teilweise Schließung der Regierung verzögert wurden.
Der Arbeitsmarktbericht für Januar, der am Mittwoch fällig ist, wird voraussichtlich auf eine Stabilisierung des Arbeitsmarktes hinweisen, wobei die US Nonfarm Payrolls voraussichtlich um 70.000 steigen, während die Arbeitslosenquote bei 4,4 % stabil bleiben soll. In der Zwischenzeit sind die verzögerten Daten zum Verbraucherpreisindex für Januar für Freitag angesetzt.
Die Märkte erwarten allgemein, dass die Fed die Zinssätze im März unverändert lässt, mit möglichen Zinssenkungen im Juni und möglicherweise im September. Die Präsidentin der San Francisco Fed, Mary Daly, sagte am Freitag, dass die Wirtschaft möglicherweise in einer Phase mit niedrigen Einstellungen und niedrigen Entlassungen bleibt, sich jedoch in Richtung keine Einstellungen und höhere Entlassungen verschieben könnte.
Fed-Gouverneur Phillip Jefferson sagte, dass zukünftige geldpolitische Entscheidungen von den eingehenden Daten und Bewertungen des wirtschaftlichen Ausblicks geleitet werden, und fügte am Freitag hinzu, dass sich der Arbeitsmarkt allmählich stabilisiert. In der Zwischenzeit stellte der Präsident der Atlanta Fed, Raphael Bostic, fest, dass die Inflation zu lange auf einem hohen Niveau geblieben ist, und betonte in einem Bloomberg-Interview am Freitag, dass die Fed die inflationsbedingten Risiken nicht aus den Augen verlieren kann.
Schweizer Franken - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Schweizer Franken gehört zu den am häufigsten gehandelten Währungen weltweit, obwohl die Schweizer Wirtschaft relativ klein ist. Der Wert der Währung wird stark durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) beeinflusst.
Der Schweizer Franken (CHF) gilt in Krisenzeiten als sicherer Hafen. Die Stabilität der Schweizer Wirtschaft, große Zentralbankreserven und die politische Neutralität des Landes machen den Franken zu einer bevorzugten Anlagewährung in turbulenten Zeiten. Anleger flüchten in den Franken, wenn globale Risiken zunehmen.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) tritt viermal im Jahr – einmal pro Quartal, seltener als andere bedeutende Zentralbanken – zusammen, um über ihre Geldpolitik zu entscheiden. Ihr erklärtes Ziel ist es, die jährliche Inflationsrate unter 2 % zu halten. Überschreitet die Inflation diese Marke oder wird erwartet, dass dies in naher Zukunft geschieht, greift die SNB ein und erhöht den Leitzins, um das Preiswachstum zu dämpfen. Höhere Zinssätze wirken sich in der Regel positiv auf den Schweizer Franken (CHF) aus, da sie die Renditen erhöhen und die Schweiz für Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Franken.
Makroökonomische Datenveröffentlichungen spielen eine zentrale Rolle bei der Bewertung des Schweizer Franken (CHF). Obwohl die Schweizer Wirtschaft als stabil gilt, können plötzliche Veränderungen bei Wachstum, Inflation, Leistungsbilanz oder Währungsreserven signifikante Auswirkungen auf den CHF haben. Starke Wirtschaftsdaten, niedrige Arbeitslosigkeit und ein hohes Verbrauchervertrauen stützen in der Regel den Franken. Umgekehrt könnte eine Abkühlung der Konjunktur eine Abwertung der Währung zur Folge haben.
Als kleine und offene Volkswirtschaft ist die Schweiz stark von der wirtschaftlichen Stabilität der Eurozone abhängig. Die erweiterte Europäische Union ist nicht nur der wichtigste Handelspartner der Schweiz, sondern auch ein bedeutender politischer Verbündeter. Eine stabile makroökonomische und geldpolitische Lage in der Eurozone ist daher von entscheidender Bedeutung für die Schweiz und den Schweizer Franken (CHF). Angesichts dieser engen Verflechtungen legen einige Modelle nahe, dass die Korrelation zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung des Euro (EUR) und des Schweizer Franken mit über 90 % nahezu perfekt ist.
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