USD/CAD zieht sich auf etwa 1,3700 zurück, während die Ölpreise sich erholen
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- USD/CAD gibt nach, da der rohstoffgebundene Kanadische Dollar durch die Erholung der Ölpreise gestärkt wird.
- Der WTI-Anstieg könnte begrenzt sein, da die USA und der Iran am Freitag in Oman Gespräche vereinbart haben.
- Der US-Dollar-Index bleibt nahe den Zwei-Wochen-Hochs, da die Märkte eine langsamere Tempo möglicher Zinssenkungen der Fed einpreisen.
USD/CAD bleibt stabil, nachdem es die täglichen Gewinne reduziert hat, und handelt am Freitag während der asiatischen Stunden um 1,3700. Der Rückgang spiegelt die Unterstützung für den rohstoffgebundenen Kanadischen Dollar (CAD) wider, da sich die Ölpreise erholen. Der Preis für West Texas Intermediate (WTI) Öl hat sich zum Zeitpunkt der Erstellung auf etwa 63,50 USD erholt, obwohl der Anstieg möglicherweise begrenzt sein könnte, nachdem die Vereinigten Staaten (US) und der Iran am Freitag in Oman Gespräche vereinbart haben.
Teheran wird voraussichtlich die Diskussionen auf seinen langjährigen nuklearen Streit mit den westlichen Mächten konzentrieren, während Washington möchte, dass die Gespräche auch das ballistische Raketenprogramm des Iran, regionale Stellvertreterunterstützung und Menschenrechtsfragen abdecken.
Das USD/CAD-Paar könnte wieder an Boden gewinnen, da der US-Dollar-Index (DXY) nahe den Zwei-Wochen-Hochs bleibt, unterstützt durch das langsamere Tempo möglicher Zinssenkungen der Federal Reserve (Fed). Fed-Gouverneurin Lisa Cook sagte, sie würde eine weitere Senkung nicht unterstützen, ohne klarere Beweise dafür, dass die Inflation nachlässt, und betonte größere Bedenken über die ins Stocken geratene Desinflation als über die Schwäche des Arbeitsmarktes.
Investoren wogen auch die Auswirkungen der Nominierung von Kevin Warsh als Fed-Vorsitzenden ab und verwiesen auf seine Präferenz für eine kleinere Bilanz und einen weniger aggressiven Ansatz bei Zinssenkungen. Die Nominierung milderte auch die Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed.
In der Zwischenzeit deutete eine Reihe von US-Arbeitsmarktdaten in dieser Woche auf einen abkühlenden Arbeitsmarkt hin, was die dovishen Erwartungen an die Fed verstärkte. Die Märkte rechnen nun mit zwei Zinssenkungen in diesem Jahr, beginnend im Juni, mit einer weiteren möglicherweise im September.
Kanadischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Schlüsselfaktoren, die den kanadischen Dollar beeinflussen, sind vor allem die Zinspolitik der Bank of Canada, der Ölpreis als Hauptexportgut sowie die gesamtwirtschaftliche Lage des Landes. Auch das wirtschaftliche Verhältnis zu den USA spielt eine entscheidende Rolle.
Die Bank of Canada (BoC) übt erheblichen Einfluss auf den Kanadischen Dollar (CAD) aus, indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Dies wirkt sich auf die allgemeinen Zinssätze im gesamten Wirtschaftskreislauf aus. Das Hauptziel der BoC ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 1-3 % zu halten. Höhere Zinssätze wirken in der Regel stützend für den CAD, während quantitative Lockerungsmaßnahmen tendenziell eine abschwächende Wirkung auf die Währung haben.
Der Ölpreis spielt eine zentrale Rolle für den Wert des kanadischen Dollars. Als Kanadas wichtigstes Exportgut beeinflussen Preisschwankungen bei Erdöl den CAD unmittelbar. Steigt der Ölpreis, gewinnt auch der kanadische Dollar an Wert, da die Nachfrage nach der Währung steigt. Fällt der Ölpreis, gilt das Gegenteil. Hohe Ölpreise führen zudem häufig zu einer positiven Handelsbilanz, was den CAD zusätzlich stützt.
Inflation wurde traditionell als Bedrohung für Währungen angesehen, da sie deren Kaufkraft schmälert. Doch in einer globalisierten Welt mit gelockerten Kapitalverkehrskontrollen zeigt sich ein anderes Bild: Höhere Inflation zwingt Zentralbanken oft dazu, die Zinssätze anzuheben. Dies wiederum lockt internationale Investoren an, die nach attraktiven Anlagemöglichkeiten suchen, was die Nachfrage nach der heimischen Währung erhöht – wie im Fall des kanadischen Dollars.
Makroökonomische Datenveröffentlichungen dienen als Barometer für die wirtschaftliche Gesundheit und können den kanadischen Dollar spürbar beeinflussen. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, Beschäftigungszahlen sowie Konsumentenstimmungsumfragen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Eine robuste wirtschaftliche Lage stärkt den kanadischen Dollar. Sie lockt nicht nur vermehrt ausländische Investitionen an, sondern könnte die Bank of Canada dazu veranlassen, die Zinsen anzuheben, was den CAD weiter stützt. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen dürften zu einer Abwertung der Währung führen.
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