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USD/CAD-Preisprognose: Bullish-Flag-Muster im Gange

  • Das Währungspaar USD/CAD steigt vor den Beschäftigungsdaten aus den USA und Kanada auf rund 1,4023.
  • Es wird erwartet, dass die Fed auf der Sitzung im September die Zinsen anheben wird.
  • Ein Bullish-Flag-Muster zeichnet sich ab, was darauf hindeutet, dass der übergeordnete Trend weiterhin bullish ist.

Der Kanadische Dollar (CAD) notiert am Freitag gegenüber dem US-Dollar (USD) leicht schwächer, wobei das Währungspaar USD/CAD im europäischen Handel auf rund 1,4023 steigt. Das Loonie-Paar dürfte seitwärts handeln, da Anleger auf die Arbeitsmarktdaten für Juli aus den Vereinigten Staaten (US) und Kanada warten.

Anleger werden beide Datensätze genau beobachten, um frische Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick der Federal Reserve (Fed) und der Bank of Canada (BoC) zu erhalten.

US-Arbeitsmarktbericht im Fokus, da Danske Bank ein solides Arbeitsmarktumfeld sieht

Analysten der Danske Bank heben hervor, dass "die wichtigste Datenveröffentlichung der US-Arbeitsmarktbericht für Juli sein wird," bei dem sie "Nonfarm Payrolls bei +70k, die Arbeitslosenquote unverändert bei 4,2% und den durchschnittlichen Stundenlohn bei +0,3% m/m s.a. prognostizieren." Die Bank merkt an, dass "die meisten Frühindikatoren weiterhin auf solide Arbeitsmarktbedingungen hindeuten, obwohl ein schwaches Wachstum des Arbeitskräfteangebots auch den Ausblick für das Beschäftigungswachstum belastet," und fügt hinzu, dass "die Arbeitslosenquote weiterhin der primäre Fokus der Fed bleibt."

Das CME FedWatch Tool zeigt eine Wahrscheinlichkeit von 54,5%, dass die Fed auf der geldpolitischen Sitzung im September die Zinsen anheben wird.

Unterdessen wird erwartet, dass der kanadische Arbeitsmarktbericht zeigt, dass die Wirtschaft 15K neue Stellen geschaffen hat, etwas weniger als die 18,2K im Juni. Die Arbeitslosenquote dürfte stabil bei 6,5% bleiben.

USD/CAD Technische Analyse

USD/CAD notiert bei 1,4023 und behält einen kurzfristig bearishen Bias bei, da der Kurs unter dem 20-Perioden Exponential Moving Average (EMA) bei 1,4062 bleibt. Allerdings deutet die Bildung eines Bullish-Flag-Chartmusters darauf hin, dass der übergeordnete Trend weiterhin bullish ist.

Der Relative Strength Index (RSI) bei 43,1 liegt knapp unter der neutralen Marke und deutet eher auf ein gedämpftes Abwärtsmomentum als auf klar überverkaufte Bedingungen hin.

Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand zwischen dem 20-Perioden-EMA bei 1,4062 und der Oberkante des Kanals bei 1,4076; ein entscheidender Ausbruch über diese Zone würde den Weg für eine Aufwärtsbewegung in Richtung 1,4200 öffnen. Auf der Unterseite wird die untere Begrenzung des Bullish-Flag-Kanals bei rund 1,3902 das wichtige Unterstützungsniveau sein.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)

Arbeitsmarkt - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Arbeitsmarkt gilt als entscheidender Indikator für die wirtschaftliche Stabilität eines Landes und beeinflusst maßgeblich den Wert einer Währung. Hohe Beschäftigung und geringe Arbeitslosigkeit tragen zu einer starken Binnennachfrage bei und stützen das Wirtschaftswachstum, was wiederum die Landeswährung stärkt. Ein besonders angespannter Arbeitsmarkt – also ein Mangel an Arbeitskräften – kann zudem inflationsfördernd wirken, da steigende Löhne bei knappen Arbeitskräften oft die Folge sind, was die Geldpolitik beeinflusst.

Das Lohnwachstum in einer Volkswirtschaft ist ein entscheidender Indikator für die Geldpolitik. Steigende Löhne bedeuten mehr Konsumausgaben, was in der Regel die Preise antreibt. Im Gegensatz zu volatilen Preistreibern wie Energie gilt das Lohnwachstum als stabiler Inflationsfaktor, da Gehaltserhöhungen schwer zurückgenommen werden können. Zentralbanken achten daher stark auf Lohnwachstumsdaten bei der Festlegung ihrer geldpolitischen Maßnahmen.

Das Gewicht, das Zentralbanken den Arbeitsmarktbedingungen beimessen, variiert je nach ihren Zielen. Einige Institutionen haben explizit erweiterte Mandate, die über die reine Inflationskontrolle hinausgehen und den Arbeitsmarkt betreffen. So verfolgt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) das doppelte Ziel, sowohl maximale Beschäftigung als auch stabile Preise zu fördern. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Europäische Zentralbank (EZB) ausschließlich darauf, die Inflation im Zaum zu halten. Dennoch spielen die Entwicklungen am Arbeitsmarkt für alle Notenbanken eine zentrale Rolle, da sie ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Gesamtlage sind und in enger Verbindung mit der Inflationsentwicklung stehen.

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