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US-Dollar-Index steigt über 99,00, da robuste US-Arbeitsmarktdaten die Wetten auf eine Zinserhöhung der Fed beflügeln

  • US Dollar Index gewinnt im frühen asiatischen Handel am Montag auf rund 99,20 an Boden. 
  • Die US-NFP-Daten für August fielen stärker als erwartet aus und verstärkten die Erwartungen einer Zinserhöhung der Fed. 
  • Händler warten im Laufe dieser Woche auf die US-PPI- und VPI-Inflationsdaten, um neue Impulse zu erhalten. 

Der US-Dollar-Index (DXY), ein Index des Werts des US-Dollars (USD), gemessen an einem Korb aus sechs Weltwährungen, notiert derzeit im frühen asiatischen Handel am Montag nahe 99,20. Der DXY legt angesichts zunehmender Wetten auf US-Zinserhöhungen leicht zu. Die US-Märkte sind am Montag wegen des Labour Day geschlossen. 

Am Freitag veröffentlichte Daten des US Bureau of Labor Statistics (BLS) zeigten, dass die Nonfarm Payrolls (NFP) im August um 162.000 gestiegen sind, nach einem nach oben revidierten Anstieg von 21.000 zuvor. Dieser Wert lag über der Markterwartung von 56.000. Die Arbeitslosenquote in den USA blieb im gleichen Zeitraum unverändert bei 4,1%. 

Händler preisten laut dem CME FedWatch Tool nach den stärkeren US-Arbeitsmarktdaten eine Wahrscheinlichkeit von rund 58,3% ein, dass die Federal Reserve (Fed) die Zinsen in diesem Monat anheben wird. 

Die Inflationsdaten zum US-Erzeugerpreisindex (EPI) und Verbraucherpreisindex (VPI) werden im weiteren Verlauf dieser Woche im Fokus stehen. Diese Berichte könnten weitere Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der Fed liefern.

"Ein heißer VPI-Wert würde eine Zinserhöhung im September praktisch besiegeln und einen festeren US-Dollar stützen. Ein schwächerer Wert würde die Argumente für ein Abwarten stärken und den US-Dollar anfällig für eine dovishe Neubewertung der Fed machen," sagte Elias Haddad, Global Head of Markets Strategy bei BBH.

Dollar fester, da starke US-Beschäftigungszahlen die Renditen steigen lassen

Laut TD Securities haben die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten der Währung und dem Zinskomplex kurzfristig einen klaren Auftrieb verliehen, wobei die Bank festhielt, dass "ein starker Beschäftigungsbericht die US-Renditen und den Dollar nach oben getrieben hat."

Technische Analyse: US-Dollar-Index bleibt unter dem 100-Tage-SMA gedeckelt

Im Tageschart behält der Dollar Index Spot einen leicht bärischen Ton bei, da der Kurs unter das mittlere Bollinger Band fällt, während er sich oberhalb des 100-Tage-Simple-Moving-Average (SMA) hält. Der Index befindet sich nun in der unteren Hälfte seines jüngsten Bollinger-Korridors, und der Relative Strength Index (14) nahe 43 deutet eher auf nachlassendes Aufwärtsmomentum als auf klar überverkaufte Bedingungen hin, was darauf hindeutet, dass Erholungen verkauft werden könnten, solange die übergeordnete Struktur gedeckelt bleibt.

Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand beim mittleren Bollinger Band um 99,35, während eine stärkere Begrenzung am oberen Band nahe 100,10 zu finden ist, falls Käufer einen tieferen Ausbruch versuchen. Auf der Unterseite bleibt der 100-Tage-SMA bei 99,75 ein wichtiger mittelfristiger Unterstützungsbereich, während das untere Bollinger Band nahe 98,60 als nächstes Abwärtsziel dient, falls die Verkäufer den aktuellen Pullback ausweiten.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)

US-Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der US-Dollar (USD) ist die offizielle Währung der Vereinigten Staaten und in vielen weiteren Ländern als „de facto“-Währung im Umlauf. Er ist die am häufigsten gehandelte Währung weltweit und dominiert mit 88 % des globalen Devisenhandels. Daten von 2022 zeigen, dass täglich ein Handelsvolumen von rund 6,6 Billionen US-Dollar umgesetzt wird. Der US-Dollar löste nach dem Zweiten Weltkrieg das Britische Pfund als Weltreservewährung ab, nachdem der Goldstandard 1971 abgeschafft wurde.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des US-Dollars beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Federal Reserve (Fed) bestimmt wird. Die Fed hat zwei Hauptziele: Preisstabilität (Inflationskontrolle) und Förderung der Vollbeschäftigung. Ihr primäres Werkzeug zur Erreichung dieser Ziele ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Preise zu schnell steigen und die Inflation über dem Ziel von 2 % liegt, erhöht die Fed die Zinsen, was dem Wert des US-Dollars zugutekommt. Fällt die Inflation unter 2 % oder ist die Arbeitslosenquote zu hoch, senkt die Fed möglicherweise die Zinsen, was den Greenback belastet.

In außergewöhnlichen Situationen greift die Federal Reserve auf Maßnahmen wie die quantitative Lockerung (QE) zurück. Dies geschieht, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um das Finanzsystem zu stabilisieren. QE ermöglicht es der Fed, mehr Geld zu drucken und US-Staatsanleihen von Banken zu kaufen, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Diese expansive Maßnahme schwächt in der Regel den US-Dollar, da sie die Geldmenge erhöht und das Vertrauen in die Währung senkt.

Quantitative Tightening (QT) stellt den umgekehrten Prozess zu Quantitative Easing (QE) dar. Die US-Notenbank Federal Reserve beendet den Ankauf von Anleihen und investiert die fällig werdenden Rückzahlungen nicht in neue Anleihen. In der Regel wirkt sich dieser Prozess positiv auf den US-Dollar aus.

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