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NZD/USD stärkt sich über 0,6000 nach den chinesischen EMI-Daten

  • NZD/USD stärkt sich auf fast 0,6025 in der frühen asiatischen Sitzung am Montag. 
  • Chinas RatingDog Einkaufsmanagerindex (EMI) für das verarbeitende Gewerbe stieg im Januar 2026 wie erwartet auf 50,3. 
  • Der US-EPI zeigte im Dezember ein starkes Wachstum von 0,5 % im Monatsvergleich. 

Das Paar NZD/USD hält sich während der frühen asiatischen Sitzung am Montag positiv um 0,6025. Der neuseeländische Dollar (NZD) bleibt fest gegenüber dem US-Dollar (USD) nach der Veröffentlichung der Daten zum chinesischen Einkaufsmanagerindex (EMI) für das verarbeitende Gewerbe. Händler werden später am Montag weitere Hinweise aus dem US ISM EMI-Bericht aufnehmen. 

Die am Montag von RatingDog veröffentlichten Daten zeigten, dass der RatingDog Einkaufsmanagerindex (EMI) für das verarbeitende Gewerbe in China im Januar auf 50,3 stieg, verglichen mit 50,1 im Dezember. Dieser Wert registrierte den höchsten Stand seit Oktober 2025 und erfüllte die Markterwartungen. Dieser Bericht könnte dem China-Proxy Kiwi moderate Unterstützung bieten, da China der größte Handelspartner Neuseelands ist. 

Die Auswahl von US-Präsident Donald Trump, Kevin Warsh als nächsten Vorsitzenden der Federal Reserve (Fed) zu benennen, könnte den US-Dollar stärken. Die Märkte erwarten, dass Warsh möglicherweise zu einer kleineren Fed-Bilanz neigt und wahrscheinlich niedrigere Zinssätze bevorzugt, jedoch weit von der aggressiveren Lockerung entfernt bleibt, die mit einigen anderen potenziellen Kandidaten verbunden ist. 

Darüber hinaus könnte eine unerwartet hohe US-Erzeugerpreis-Inflation den Greenback stärken und Gegenwind für das Paar erzeugen. Das Bureau of Labor Statistics gab am Freitag bekannt, dass der US-Erzeugerpreisindex (EPI) im Dezember im Jahresvergleich auf 3,0 % stieg und damit die Schätzungen von 2,7 % übertraf. Gleichzeitig stieg der EPI im Dezember um 0,5 % im Monatsvergleich, über dem Marktkonsens und dem vorherigen Wert von 0,2 %. Dieser Bericht könnte den Fall für die Fed weiter stärken, die Zinsen stabil zu halten, während die Entscheidungsträger beobachten, wie sich die Inflationstrends entwickeln.

Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.

Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.

Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.

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