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Neuseeländischer Dollar unter Druck aufgrund vorsichtiger RBNZ-Politikaussichten

  • Neuseeländischer Dollar steht unter Druck durch vorsichtige Stimmung hinsichtlich des Zinsausblicks der Reserve Bank of New Zealand.
  • Das Abwärtsrisiko für den US-Dollar bleibt begrenzt, nachdem die Nonfarm Payrolls im August um starke 162.000 gestiegen sind.
  • Die anstehenden US-Inflationsdaten könnten darüber entscheiden, ob die Federal Reserve eine Pause einlegt oder mit Zinserhöhungen fortfährt.

NZD/USD gibt nach zwei Tagen mit Gewinnen nach und handelt während der europäischen Handelsstunden am Montag um 0,5880. Das Paar gibt nach, da der neuseeländische Dollar (NZD) unter Druck durch die vorsichtige Stimmung rund um den geldpolitischen Ausblick der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) steht. Die Schwäche hielt an, obwohl die Zentralbank in der vergangenen Woche beschlossen hatte, den offiziellen Leitzins zum zweiten Mal in Folge anzuheben.

Die Abwärtsrisiken für das Paar NZD/USD könnten jedoch begrenzt bleiben, da sich der US-Dollar (USD) angesichts der breiteren Marktunsicherheit im Vorfeld wichtiger US-Inflationsdaten abschwächt. Goldman Sachs merkte an, dass ein moderater Verbraucherpreisindex die Federal Reserve davon abhalten könnte, die Zinsen anzuheben, selbst nachdem robuste Arbeitsmarktdaten für August eine wichtige Hürde für eine mögliche Zinserhöhung aus dem Weg geräumt haben.

Nach Angaben des US Bureau of Labor Statistics stiegen die Nonfarm Payrolls im August um 162.000 und übertrafen damit die Erwartungen von 56.000 deutlich. Gleichzeitig blieb die Arbeitslosenquote bei 4,1% unverändert.

Der Fokus des Dollars verlagert sich auf den anstehenden US-VPI

Die Deutsche Bank hebt hervor, dass sich "die Aufmerksamkeit nun auf die Inflation richtet," wobei die US-Ökonomen der Bank für den August-Bericht einen deutlichen Anstieg des Preisdrucks erwarten. Sie prognostizieren, dass der Gesamt-VPI, der am Freitag veröffentlicht wird, "im August um +0,38% gegenüber dem Vormonat steigen wird, nach zuvor +0,07%," während der Kern-VPI "voraussichtlich bei +0,21% gegenüber dem Vormonat liegen wird, weitgehend unverändert gegenüber den +0,22% im Juli."

Technische Analyse:

Im Tageschart notiert NZD/USD bei 0,5880 und bewegt sich kurzfristig in einer neutralen Haltung, da das Paar knapp über dem 50-Tage-Exponential Moving Average (EMA) liegt, aber weiterhin durch den Neun-Tage-EMA gedeckelt wird. Diese enge Handelsspanne unterstreicht eine Phase der Seitwärtsbewegung, während der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) nahe 48 auf nachlassendes Aufwärtsmomentum statt auf klaren Abwärtsdruck hindeutet, was darauf schließen lässt, dass sich das Paar konsolidieren könnte, während Händler auf einen klareren Impuls warten.

Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand beim Neun-Tage-EMA um 0,5894, und ein täglicher Schlusskurs über dieser Barriere würde den Weg für eine konstruktivere Erholungsphase öffnen. Auf der Unterseite bietet der 50-Tage-EMA bei 0,5867 die erste Unterstützung; ein Bruch unter dieses Niveau würde tiefere Kursniveaus freilegen und die kurzfristige Tendenz wieder zugunsten der Verkäufer kippen.

NZD/USD: Tageschart

Hammack stuft die Politik als zu locker ein und stützt damit die Argumente für weitere Fed-Zinserhöhungen

Hammack von der Fed schlug einen deutlich hawkishen Ton an, wobei der FXS Speechtracker-Score bei 9,2/10 lag gegenüber einem historischen Durchschnitt von 7,6/10, was eine klare Verschiebung über die etablierte Basislinie signalisiert. Die Aussage, die aktuelle Fed-Politik sei "nicht restriktiv" und die Inflation sei "zu hoch", zusammen mit lokalen Kontakten, die darauf hinweisen, dass "jetzt die Zeit für eine Fed-Zinserhöhung ist", unterstreicht eine starke Tendenz zu weiterer Straffung und erhöht die wahrgenommene Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Zinserhöhungen. Diese Rhetorik dürfte den Dollar stützen, da die Märkte den geldpolitischen Pfad in Richtung eines aggressiveren Kurses neu einpreisen.

Der FXS Fed Sentiment Index stieg um 1,14 Punkte auf 125,72 und bestätigt damit, dass die gesamte Kommunikation der Fed weiterhin klar im hawkishen Bereich und deutlich über der neutralen Marke von 100 liegt. Die Kombination aus einem höheren FXS Fed Sentiment Index und einem erhöhten FXS Speechtracker-Score deutet auf eine koordinierte Verschiebung hin zu einer strafferen geldpolitischen Kommunikation hin, was den Aufwärtsdruck auf die US-Renditen und den Dollar aufrechterhalten dürfte.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

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