Mexikanischer Peso erreicht Fünf-Monats-Hoch aufgrund schwacher US-Arbeitsmarktdaten
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Mexikanischer Peso steigt, da schwache NFP die Erwartungen an eine Fed-Zinserhöhung zunichtemachen.
- Mexikanische Inflation fällt nach Banxico-Pause auf Sechsjahrestief.
- USD/MXN erholt sich von einem Tief bei 17,09, bleibt aber unter bärischem Druck.
Der mexikanische Peso (MXN) profitiert von einem schwächeren US-Arbeitsmarktbericht und legt am Freitag gegenüber dem US-Dollar (USD) kräftig zu, da sich der Risikoappetit verbessert und der Greenback angesichts von Spekulationen, dass die Federal Reserve (Fed) die Zinsen 2026 möglicherweise nicht anheben wird, unter Druck gerät. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert das Währungspaar USD/MXN bei 17,18, nachdem es ein Fünfmonatstief bei 17,09 erreicht hatte.
USD/MXN fällt, da sich Mexikos Inflation dem Ziel nähert
Der mexikanische Wirtschaftskalender zeigte, dass sich die Inflation laut INEGI, der nationalen Statistikbehörde, im Juli von 3,37% auf 3,12% im Jahresvergleich (YoY) abgeschwächt hat und damit auf ein Sechsjahrestief fiel. Die Kerninflation, bei der volatile Komponenten herausgerechnet werden, lag bei 3,95% YoY und damit leicht über den Prognosen von 3,94%. Der Bericht kam einen Tag nachdem die Bank von Mexiko (Banxico) die Zinsen unverändert bei 6,50% belassen hatte und dabei andeutete, dass der wichtigste Leitzins auf absehbare Zeit stabil bleiben werde.
Sollte die Inflation ihren Abwärtstrend fortsetzen, könnte sie 2026 unter Banxicos Prognose von 3,5% für die Gesamt- und die Kerninflation im Jahr 2026 enden. Die Zentralbank geht davon aus, dass die Inflation im letzten Quartal 2027 auf ihr Ziel von 3% zusteuern wird.
Zuvor hatten die US Nonfarm Payrolls für Juli einen Stellenabbau von 23K gezeigt und damit die Prognose eines Zuwachses von 80K verfehlt. Die Revisionen für Mai und Juni kürzten 103.000 Stellen, weniger als zuvor. Die Daten stützen die Pause der Fed bei Zinserhöhungen, doch die Arbeitslosenquote fiel von 4,2% auf 4,1%.
Der Bericht belastete den Greenback. Der US-Dollar-Index (DXY), der die Stärke des US-Dollars gegenüber sechs anderen Währungen misst, ist um 0,42% auf 99,54 gefallen.
Nächste Woche stehen im mexikanischen Wirtschaftskalender die Industrieproduktion für Juni an. Jenseits der Südgrenze richten Anleger ihren Blick auf die Veröffentlichung der Inflationsdaten auf Verbraucher- und Erzeugerseite, gefolgt von den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und dem Verbrauchervertrauen der University of Michigan (UoM).
USD/MXN Preisprognose: Technischer Ausblick
Im Tages-Chart notiert USD/MXN bei 17,1364, setzt seine Korrektur fort und bleibt unter dem gebündelten Trio der einfachen gleitenden Durchschnitte (SMA), das nun bei 17,4061 ausgerichtet ist, was eine bärische kurzfristige Tendenz untermauert. Das Paar ist zudem wieder unter die jüngere abwärts gerichtete Widerstandstrendlinie gefallen, deren Bruchpunkt bei 17,4584 als zusätzlicher Deckel nach oben wirkt, während der Relative Strength Index (14) bei 32,4 knapp über dem überverkauften Bereich verharrt und damit andeutet, dass der Verkaufsdruck zwar ausgedehnt, aber noch nicht erschöpft ist.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand beim Triple SMA um 17,4061, gefolgt von der fallenden Trendlinienmarke bei 17,4584, wo weitere Anstiege wahrscheinlich ins Stocken geraten würden, sofern sich das Momentum nicht deutlich verbessert. Auf der Unterseite ist der aktuelle Bereich um 17,1364 das unmittelbare Schlachtfeld, wobei ein tieferer Rückgang den Weg in Richtung der früheren strukturellen Bruchzone nahe 15,6962 öffnen würde, während die Nähe des RSI zu überverkauften Niveaus darauf hindeutet, dass ein weiterer Rückgang vorerst eher eine korrigierende Erholung als eine anhaltende Trendwende nach sich ziehen könnte.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
Mexikanischer Peso - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der mexikanische Peso ist die am häufigsten gehandelte Währung in Lateinamerika. Sein Wert wird durch Faktoren wie die Wirtschaftslage Mexikos, die Ölpreise und die Zinspolitik der mexikanischen Zentralbank beeinflusst.
Das Hauptziel der mexikanischen Zentralbank Banxico ist es, die Inflation bei rund 3 % zu stabilisieren. Zu diesem Zweck passt sie den Leitzins an. Hohe Zinssätze wirken sich in der Regel positiv auf den Mexikanischen Peso (MXN) aus, da sie höhere Renditen bieten und ausländische Investitionen anziehen. Niedrigere Zinsen hingegen schwächen den Peso.
Makroökonomische Datenveröffentlichungen sind essenziell, um den Zustand der mexikanischen Wirtschaft zu bewerten und haben direkten Einfluss auf den Wert des mexikanischen Pesos (MXN). Ein robustes Wirtschaftswachstum, geringe Arbeitslosigkeit und hohes Vertrauen stärken den Peso und machen das Land für ausländische Investoren attraktiv. Zudem könnte die mexikanische Zentralbank Banxico in einem solchen Umfeld die Zinsen anheben, insbesondere wenn die starke Konjunktur von steigender Inflation begleitet wird. Schwächelt jedoch die Wirtschaft, gerät der MXN unter Druck und tendiert zur Abwertung.
Der mexikanische Peso (MXN) zeigt als Schwellenländer-Währung besonders in risikofreudigen Marktphasen Stärke, wenn Investoren das allgemeine Marktrisiko als gering einstufen und vermehrt in risikoreichere Anlagen investieren. In Zeiten von wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktvolatilität tendiert der Peso hingegen zur Schwäche, da Anleger sich von risikobehafteten Vermögenswerten abwenden und stattdessen in stabilere „sichere Häfen“ flüchten.
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