Kanadischer Dollar springt nach doppelter Überraschung bei nordamerikanischen Arbeitsmarktdaten
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- USD/CAD fällt um 0,53 % auf 1,3940 nach einem deutlich schwächer als erwarteten US-Arbeitsmarktbericht.
- Die US-Beschäftigtenzahlen werden im Juli negativ, während starke Abwärtsrevisionen der Vormonate die Sorgen um den Arbeitsmarkt verstärken.
- Der Kanadische Dollar wird durch stärker als erwartete Arbeitsmarktdaten und eine niedrigere Arbeitslosenquote gestützt.
USD/CAD gibt am Freitag deutlich nach und notiert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei rund 1,3940, was einem Tagesverlust von 0,53 % entspricht und den niedrigsten Stand seit Juni markiert. Das Paar bleibt nach der Veröffentlichung eines deutlich schwächer als erwarteten US-Arbeitsmarktberichts unter Druck, während kanadische Daten dem Kanadischen Dollar (CAD) zusätzlichen Auftrieb geben.
Das US Bureau of Labor Statistics (BLS) meldete, dass die Nonfarm Payrolls (NFP) im Juli um 23K gefallen sind, verglichen mit den Markterwartungen eines Anstiegs um 80K. Auch die Revisionen fielen besonders deutlich aus, wobei die Beschäftigtenzahlen für Juni und Mai zusammen um 103K Stellen nach unten revidiert wurden. Trotz dieser starken Verschlechterung sank die Arbeitslosenquote von 4,2% auf 4,1%, während das jährliche Wachstum der durchschnittlichen Stundenlöhne auf 3,2% nachließ, was die Hinweise darauf verstärkt, dass sich der US-Arbeitsmarkt allmählich abkühlt.
Nach der Veröffentlichung schwächte sich der US-Dollar (USD) deutlich ab, da Anleger ihre Erwartungen an eine geldpolitische Straffung durch die Federal Reserve (Fed) zurückschraubten. Laut dem CME FedWatch Tool fiel die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf der September-Sitzung auf 42 %, nach 55 % am Vortag. Die Märkte preisen jedoch weiterhin eine hohe Wahrscheinlichkeit für mindestens eine Zinserhöhung vor Jahresende ein.
Äußerungen von Thomas Barkin, Präsident der Fed Richmond, konnten dem Greenback keinen Halt geben. Barkin sagte, die jüngsten Beschäftigungszahlen deuteten eher auf einen Arbeitsmarkt mit geringer Einstellung und geringer Entlassung als auf eine klare Verschlechterung hin. Er merkte jedoch an, dass die Unternehmensgewinne weiterhin stark seien und er beobachte, ob sie sich letztlich auf den Arbeitsmarkt auswirken.
Der Kanadische Dollar erhält zudem Unterstützung durch positive heimische Daten. Statistics Canada berichtete, dass die Arbeitslosenquote im Juli auf 6,4% gefallen ist und damit unter den Markterwartungen lag. Die Beschäftigung stieg um 75,1K Stellen und übertraf damit die Prognosen von 15K deutlich, während die Erwerbsquote auf 65,1% zulegte. Diese Zahlen stärken die kanadische Währung und setzen USD/CAD zusätzlich unter Abwärtsdruck.
Andere am Freitag veröffentlichte kanadische Daten fielen gemischt aus. Der Ivey Purchasing Managers Index (PMI) sank im Juli auf 55,1 von 56,2 im Juni und verfehlte damit die Markterwartungen von 55,5. Trotz des schwächer als erwarteten Werts bleibt der Indikator deutlich über der 50er-Schwelle und signalisiert damit eine anhaltende Expansion der Geschäftstätigkeit. Der schwächere PMI hatte jedoch kaum Auswirkungen auf den Kanadischen Dollar, da sich die Märkte vor allem auf den stärker als erwarteten Beschäftigungsbericht konzentrierten, der den Loonie weiterhin stützte.
USD/CAD rutscht unter die Unterstützung, während der Markt auf den US-VPI-Test für die Fed-Preisbildung wartet
Laut TD Securities lösten die jüngsten Payrolls-Veröffentlichungen eine bemerkenswerte Bewegung an den FX-Märkten aus, wobei „payrolls data broke USD/CAD below 1.40“, da die unterschiedlichen Ergebnisse aus den USA und Kanada eine scharfe Reaktion auslösten. Das Unternehmen argumentiert, dass diese Bewegung unterstrichen habe, dass „the sharp USD/CAD reaction to the contrasting payroll outcomes suggests the market remains focused on both central-bank divergence and Canada's domestic outlook.“
Auf kanadischer Seite stellt TD fest, dass sich „recent developments in the Canadian economy have evolved broadly in line with our forecasts,“ und dass die Datenüberraschung ausreichte, um „briefly pushing USD/CAD below the 1.40 support level.“ Allerdings warnt das Team, dass „we think the bearish USD momentum may not sustain unless US CPI also surprises lower to allow market to price out near-term Fed rate hiking odds.“ Ihrer Ansicht nach wird „sustained USD weakness will likely require softer US CPI,“ wobei der „next week's US CPI report“ als „the next major test for near-term Fed rate hike pricing.“ hervorgehoben wird.
USD/CAD technische Analyse
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert USD/CAD bei 1,3943 und setzt den Rückgang unter den 100-Perioden-Simple Moving Average (SMA) bei 1,4057 und den 200-Perioden-SMA bei 1,4119 fort, was den kurzfristigen Bias bärisch hält. Die abwärts gerichtete Widerstandstrendlinie, die nun von der Zone um 1,4241 aus projiziert wird und deren Bruchreferenz nahe 1,4072 liegt, verstärkt zusammen mit der horizontalen Barriere bei 1,4000 das Angebot oberhalb des Kurses, während der Relative Strength Index (RSI), der auf 28 fällt, darauf hindeutet, dass das Paar in den überverkauften Bereich eintritt, jedoch noch kein klares Umkehrsignal zeigt.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei der horizontalen Linie von 1,4000, gefolgt vom 100-Perioden-SMA bei 1,4057 und der abwärts gerichteten Trendlinienreferenz nahe 1,4072, wobei der 200-Perioden-SMA bei 1,4119 als breitere Begrenzung fungiert, falls sich eine Erholung ausweitet. Auf der Unterseite liegt der unmittelbare Fokus auf der horizontalen Unterstützung bei 1,3900, wo ein entscheidender Bruch den Weg für weitere Verluste öffnen würde, während ein Halten über diesem Boden eine technische Gegenbewegung innerhalb der vorherrschenden bärischen Struktur ermöglichen würde.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
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