Kanadischer Dollar steigt - Trump pausiert 50-Prozent-Zölle
| |Übersetzung überprüftZum Original- USD/CAD zieht nach, nachdem Trump die 50%-Zölle gegen Kanada für einen Zeitraum von drei Tagen ausgesetzt hat
- Die Ölpreise steigen auf ein Drei-Wochen-Hoch und stützen den Loonie weiter, was auch Druck auf das Paar ausübt.
- Die moderate USD-Schwäche trägt zum Intraday-Rückgang bei, da Händler auf die Veröffentlichung des FOMC-Protokolls warten.
Das Paar USD/CAD trifft während der asiatischen Sitzung am Mittwoch auf frischen Nachschub und scheint seine Erholung vom am Montag erreichten niedrigsten Stand seit dem 3. Juni vorerst gestoppt zu haben. Die Kassakurse handeln derzeit um die Marke von 1,3880, wobei die Abwärtsseite jedoch abgefedert scheint, da Händler gespannt auf die Veröffentlichung des FOMC-Protokolls warten.
Der Kanadische Dollar (CAD) erhält einen leichten Auftrieb, nachdem US-Präsident Donald Trump nach nächtlichen Verhandlungen mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney eine dreitägige Aussetzung der 50%-Zölle gegen Kanada angekündigt hat. Zudem stiegen die Rohölpreise angesichts des US-Iran-Konflikts um die Straße von Hormus auf ein nahezu Drei-Wochen-Hoch und stützen den rohstoffgebundenen Loonie weiter. Dies übt zusammen mit dem Auftreten von Verkäufen beim US-Dollar (USD) Abwärtsdruck auf das Paar USD/CAD aus.
Die in der vergangenen Woche veröffentlichten US-Daten deuteten auf Anzeichen einer nachlassenden Inflation und einer Verlangsamung der Konsumausgaben hin, was Händler dazu veranlasste, ihre Wetten auf eine unmittelbare Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed zurückzuschrauben. Dies wiederum deckelt die Erholung des USD von einem am Montag erreichten Zweimonatstief. Allerdings könnten Inflationsrisiken, die von steigenden Energiepreisen ausgehen, die US-Notenbank zu einer hawkisheren Haltung zwingen, was die hohen Renditen von US-Anleihen weiterhin stützt und die USD-Verluste begrenzen sollte.
Zudem zeigt das FedWatch Tool der CME Group, dass Händler weiterhin mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 68% eine Zinserhöhung der Fed bis zum Jahresende einpreisen. Daher wird das FOMC-Protokoll genau auf weitere Hinweise zum geldpolitischen Kurs der Fed geprüft werden, was eine Schlüsselrolle für die USD-Entwicklung spielen und dem Paar USD/CAD neuen Impuls verleihen dürfte. Dennoch deutet der fundamentale Hintergrund darauf hin, dass der Weg des geringsten Widerstands für die Kassakurse weiterhin nach unten führt und jeder Erholungsversuch eher verkauft werden dürfte.
Technische Analyse
Das Paar USD/CAD hält sich über dem 200-Tage-Simple Moving Average (SMA) nahe 1,3848, was auf einen unterstützenden übergeordneten Trend hindeutet. Ein überzeugender Durchbruch darunter würde jedoch die nächste relevante Unterstützung im Bereich von 1,3820-1,3815 freilegen, bevor die Kassakurse weiter unter die Marke von 1,3800 nachgeben. Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 1,3910 bzw. dem nächtlichen Swing-Hoch, oberhalb dessen sich das Momentum weiter in Richtung der Rückeroberung der psychologischen Marke von 1,4000 ausdehnen könnte.
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