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Indische Rupie-Rallye legt eine Pause ein, da sich der Ölpreis erholt

  • Die indische Rupie korrigiert gegenüber dem US Dollar, nachdem sie drei Handelstage in Folge gestiegen war.
  • Die Ölpreise erholen sich kräftig angesichts wiederauflebender geopolitischer Risiken.
  • Anleger warten auf die geldpolitische Entscheidung der Fed, die für 18:00 GMT angesetzt ist.

Die indische Rupie (INR) eröffnet am Mittwoch gegenüber dem US-Dollar (USD) leicht schwächer, nachdem sie eine dreitägige Gewinnserie verzeichnet hatte. Das Währungspaar USD/INR erholt sich auf nahezu 95,85, da sich die Ölpreise angesichts wiederauflebender geopolitischer Risiken kräftig erholt haben.

Im frühen Handel liegt der am 19. August auslaufende MCX-Rohölkontrakt um 4,3% höher bei rund Rs. 7.930 und beendet damit eine dreitägige Verlustserie.

Eine deutliche Erholung der Ölpreise ist für die indische Währung ungünstig, da Indien 85% seines Energiebedarfs durch Importe deckt. Höhere Ölpreise erhöhen die Kapitalabflüsse aus den Reserven.

US-Saudi-Kräfte schlagen gegen Iran zurück

Spät am Dienstag meldeten das US Central Command (CENTCOM) und Saudi-Arabien in einer gemeinsamen Operation präzise Angriffe im Irak auf iranisch unterstützte Gruppen, die Angriffe auf US-Streitkräfte und saudische Ölanlagen in den Regionen Eastern Province und Riad geplant haben sollen, berichtete AlJazeera.

Der gegenseitige Angriffsaustausch im Nahen Osten hat die Befürchtungen einer längeren Schließung der Straße von Hormus neu entfacht, die für fast 20% der weltweiten Energieversorgung ein wichtiger Durchgang ist.

Unterdessen deutet die Ankündigung der iranischen Revolutionsgarden (IRGC), wonach drei Öltanker vor wenigen Stunden nach Missachtung von Warnungen in Hormus 'getroffen und gestoppt' worden seien, darauf hin, dass der Energietransport durch die Passage weiterhin unterbrochen ist, ein Szenario, das das globale Ölangebot weiter verknappen wird.

Wichtigstes Ereignis ist die geldpolitische Entscheidung der Fed

Das wichtigste Ereignis der Woche wird die geldpolitische Entscheidung der Federal Reserve (Fed) sein, die um 18:00 GMT bekannt gegeben wird. Das CME FedWatch Tool zeigt, dass Händler mit einer Wahrscheinlichkeit von 69,5% davon ausgehen, dass die Fed die Zinssätze im Bereich von 3,50%-3,75% unverändert lassen wird. Dies wird die fünfte geldpolitische Sitzung in Folge sein, in der die Fed am Status quo festhält.

Die Finanzmärkte sollten keine geldpolitischen Hinweise von der Fed erwarten, da Vorsitzender Kevin Warsh in der vorherigen Sitzung ausdrücklich sagte, dass "sogenannte Forward Guidance in der aktuellen geldpolitischen Lage nicht gut geeignet ist".

Vor der geldpolitischen Ankündigung der Fed notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, 0,13% tiefer bei fast 101,25.

Blutbad im KOSPI – Segen für die indischen Märkte

Der einbrechende KOSPI-Aktienmarkt infolge der abstürzenden Aktien des Speicherchip-Herstellers SK Hynix könnte sich kurzfristig als Segen für die indischen Aktienmärkte erweisen. Der indische Aktienmarkt entwickelte sich im vergangenen Jahr unterdurchschnittlich, da globale Anleger ihre Mittel in die Aktienmärkte in Südkorea und Taiwan umschichteten, um vom Thema Künstliche Intelligenz (KI) und Halbleiter zu profitieren.

Der deutliche Einbruch an den südkoreanischen Märkten dürfte globale Anleger dazu zwingen, an den indischen Aktienmarkt zurückzukehren, ein Szenario, das die Zuflüsse aus dem Ausland erhöhen und damit die indische Währung stärken würde.

Technische Analyse: USD/INR sieht weiteres Abwärtspotenzial in Richtung 95,00

USD/INR notiert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung höher bei rund 95,85, behält jedoch eine leicht rückläufige kurzfristige Tendenz bei, da der Kurs knapp unter dem 20-Tage Exponential Moving Average (EMA) bei 95,8921 liegt.

Das Paar ist nach den jüngsten Gewinnen wieder unter diesen kurzfristigen Durchschnitt gefallen, was darauf hindeutet, dass Erholungen durch das nahegelegene Überangebot nach oben begrenzt werden, während der Relative Strength Index (14) nahe 50 auf nachlassendes Momentum statt auf einen klaren Richtungsimpuls hindeutet.

Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand beim 20-Tage-EMA um 95,89, und ein nachhaltiger Durchbruch über diese Barriere wäre erforderlich, um den Weg in Richtung des Allzeithochs bei 97,10 fortzusetzen. Nach unten ist das Tief vom Dienstag bei 95,51 die wichtige Unterstützungszone, gefolgt von 95,00.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

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