Goldpreis stürzt ab, da Wallers Warnung Zinserhöhungssorgen der Fed auslöst
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Waller sagt, dass ein heißer Kern-VPI eine Zinserhöhungsüberlegung erzwingen könnte.
- Ölpreisanstieg belebt Inflationsrisiken nach erneuten Angriffen auf die Straße von Hormus.
- VPI und Warsh-Aussage könnten den nächsten Ausbruch beim Gold entscheiden.
Der Goldpreis (XAU/USD) stürzt am Montag nach Äußerungen des Gouverneurs der Federal Reserve (Fed), Christopher Waller, ab, der erklärte, dass die Fed Zinserhöhungen in Betracht ziehen sollte, falls der Verbraucherpreisindex (VPI) diese Woche steigt. Der XAU/USD fällt um fast 3 % unter 4.000 USD, da Händler einen Retest des Jahrestiefs nahe 3.900 USD ins Auge fassen.
XAU/USD stürzt ab, da Waller den VPI-Anstieg mit Zinserhöhungen verknüpft.
Gouverneur Waller erklärte, dass ein hoher Wert der Kerninflation „eine kurzfristige Überlegung einer Zinserhöhung erzwingen würde.“ Trotz seiner hawkischen Haltung hält er es weiterhin für glaubwürdig, dass die Inflation das 2%-Ziel ohne höhere Zinsen erreichen könnte, und erklärte, dass der Arbeitsmarkt dem maximalen Beschäftigungsziel der Fed näher sei.
Unterdessen trieb die Geopolitik weiterhin die Goldpreise. Die USA und der Iran lieferten sich am Wochenende trotz der Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding (MOU), das den Waffenstillstand aufrechterhalten sollte, Gefechte.
Die Angriffe Teherans auf Schiffe führten zu Vergeltungsmaßnahmen der USA. Das US CENTCOM bestätigte Angriffe auf mehr als 100 militärische Ziele, die darauf abzielten, die iranischen Kräfte in der Nähe der Straße von Hormus zu zerschlagen.
Iran griff anschließend Golfregion-Staaten an, die US-Stützpunkte beherbergen. Teheran erklärte am Wochenende, die Straße von Hormus für Tankerverkehr geschlossen zu haben. Die Energiepreise sind seit der Wiederaufnahme der Feindseligkeiten aufgrund von Befürchtungen einer Versorgungsunterbrechung gestiegen, wobei der US-Rohöl-Benchmark Western Texas Intermediate (WTI) am Montag um fast 6 % auf 75,70 USD zulegte.
Vor diesem Hintergrund hatten Investoren laut Daten von Prime Terminal eine Fed-Verschärfung von 33 Basispunkten bis zum Jahresende eingepreist.
Katalysatoren für den Goldpreis
In dieser Woche könnten die Veröffentlichung der US-Inflationsdaten und die Aussage von Fed-Chef Kevin Warsh vor dem US-Kongress die Haupttreiber der XAU-Preisbewegung sein. Ein Anstieg der Inflation und ein hawkischer Warsh könnten den Weg für eine Zinserhöhung ebnen – eher früher als später.
XAU/USD technische Perspektive: Gold fällt unter 4.000 USD wegen hawkischer Fed-Haltung
Die Kursentwicklung zeigt, dass die Serie aufeinanderfolgender tieferer Hochs und tieferer Tiefs respektiert wird, wobei Gold bereit ist, seinen Abwärtstrend fortzusetzen. Die Bären gewinnen weiterhin an Schwung, gemessen am Relative Strength Index (RSI), der sich der überverkauften Zone nähert.
Dennoch liegt die erste Unterstützung für XAU/USD beim Jahrestief (YTD) von 3.941 USD. Ein Durchbruch darunter würde das Swing-Tief vom 28. Oktober 2025 bei 3.886 USD freilegen, bevor der Kurs in Richtung der Marke von 3.500 USD fällt.
Für eine bullische Fortsetzung muss Gold die Marke von 4.000 USD überwinden, gefolgt von einem abwärts gerichteten Widerstandstrendlinie bei etwa 4.170 USD. Darüber liegt die psychologische Marke von 4.200 USD.
Gold - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.
Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.
Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.
Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.
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