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Goldpreis bleibt unter 5.200 Dollar stabil – Nahostkonflikt stützt Nachfrage

  • Gold zieht am Dienstag aufgrund anhaltender geopolitischer Unsicherheiten einige sichere Hafenströme an.
  • Inflationssorgen dämpfen die Zinssenkungserwartungen der Fed, stützen den USD und begrenzen das gelbe Metall.
  • Die jüngste Preisspanne erfordert Vorsicht, bevor neue gerichtete Wetten platziert werden.

Gold (XAU/USD) hält sich am Dienstag mit moderaten intraday-Gewinnen vor der europäischen Sitzung, obwohl es an Anschlusskäufen mangelt und unterhalb der Marke von 5.200 USD bleibt. Geopolitische Risiken sind weiterhin präsent, angesichts einer weiteren Eskalation der Spannungen im Nahen Osten, die wiederum dem sicheren Hafen Edelmetall hilft, an der Erholung des Vortages aus der Nähe der psychologischen Marke von 5.000 USD anzuknüpfen. Tatsächlich wiesen iranische Beamte die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zurück, dass der Konflikt im Nahen Osten bald enden werde, und warnten, dass die regionale Sicherheit entweder für alle oder für niemanden bestehen würde. Darüber hinaus erklärte die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) Irans, dass Teheran und nicht Washington bestimmen werde, wann der Krieg endet.

Unterdessen gewinnen die Rohölpreise nach der dramatischen Wende des Vortages von dem höchsten Stand seit Juni 2022 wieder an positiver Dynamik, angesichts von Bedenken über mögliche Störungen der Lieferungen aufgrund der Schließung der Straße von Hormuz. Die Anleger sind besorgt, dass ein anhaltender Anstieg der Energiepreise die Inflation anheizen und die US-Notenbank (Fed) dazu veranlassen könnte, Zinssenkungen zu verschieben. Dies unterstützt wiederum die hohen Renditen von US-Staatsanleihen, was dem US-Dollar (USD) hilft, den nächtlichen Rückgang von einem Drei-Monats-Hoch zu stoppen und den zinslosen Goldpreis zu begrenzen, was einige Vorsicht für bullische Händler erfordert.

Die Händler blicken nun auf die US-Inflationszahlen für einen frischen Impuls. Der US-Verbraucherpreisindex (CPI) wird am Mittwoch veröffentlicht und gefolgt von dem US-Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) am Freitag. Die entscheidenden Daten werden eine Schlüsselrolle bei der Beeinflussung der Zinssenkungserwartungen der Fed spielen und die USD-Nachfrage antreiben, was wiederum einen frischen Impuls für Gold liefern sollte. Der Fokus bleibt jedoch auf den Entwicklungen rund um den US-Israel-Konflikt mit Iran. In der Zwischenzeit macht der gemischte fundamentale Hintergrund es ratsam, auf einige Anschlusskäufe zu warten, bevor man sich für weitere Gewinne positioniert.

XAU/USD 4-Stunden-Chart

Gold bleibt in einer vertrauten Spanne unterhalb der Marke von 5.200 USD

Aus technischer Sicht hat sich das XAU/USD-Paar in der vergangenen Woche in einer Spanne bewegt und findet etwas Unterstützung vor dem steigenden 200-Perioden Exponential Moving Average (EMA) im 4-Stunden-Chart. Letzterer liegt bei etwa 5.010 USD, was mit dem unteren Ende der Handelsrange übereinstimmt und als wichtiger Wendepunkt für kurzfristige Händler fungieren sollte.

Die Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Linie hat sich positiv entwickelt und liegt über ihrer Signallinie, mit einem wachsenden positiven Histogramm, das auf eine stärkere Aufwärtsdynamik nach der jüngsten Konsolidierung hindeutet. Der Relative Strength Index schwebt knapp über 50 und verstärkt die Idee eines aufkommenden bullischen Drucks anstelle überdehnter Bedingungen.

Darüber hinaus scheint die kurzfristige Tendenz leicht bullisch, da der Goldpreis über der 5.010 USD-Konfluenz bleibt und die breitere Aufwärtstrendstruktur intakt hält. Die erste Unterstützung scheint im jüngsten Schwungbereich nahe 5.140 USD zu liegen, mit einer tieferen Unterstützung am 200-Perioden EMA im 4-Stunden-Chart.

Auf der Oberseite kommt der unmittelbare Widerstand bei den späten Hochs nahe 5.190 USD, wo frühere Ablehnungen die Fortschritte begrenzten, gefolgt von einer höheren Barriere bei 5.230 USD, falls die Käufer die Bewegung ausweiten. Ein nachhaltiger Halt über 5.140 USD würde die bullische Tendenz aufrechterhalten, während ein Durchbruch unter 5.010 USD den Aufwärtsausblick schwächen und den Fokus zurück auf eine Korrekturphase verschieben würde.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.

Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.

In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.

Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.

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