Gold steigt aufgrund geopolitischer Spannungen und Handelsunsicherheiten über 5.200 USD
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Gold steigt in der frühen asiatischen Sitzung am Dienstag auf fast 5.230 USD.
- Die jüngsten Urteile des US Supreme Court und neue Zollankündigungen belasten den Goldpreis.
- Händler werden die US-Iran-Gespräche am Donnerstag genau beobachten.
Der Goldpreis (XAU/USD) springt am Dienstag in der frühen asiatischen Sitzung auf etwa 5.230 USD. Der Anstieg des Edelmetalls wird durch erhöhte geopolitische Spannungen und globale Handelsunsicherheiten nach den Zollentscheidungen der USA gestützt. Händler bereiten sich auf den US-Erzeugerpreisindex (EPI) für Januar am Freitag vor, um neue Impulse zu erhalten.
Das Urteil des US Supreme Court, das die umfassenden Zölle von US-Präsident Donald Trump für illegal erklärte, hat erneut Unsicherheit in den globalen Handel gebracht, da der US-Präsident am Samstag einen neuen Zoll von 15% verhängte. Trump bemerkte in einem Beitrag auf Truth Social, dass die neuen Abgaben "sofort wirksam" sein würden und warnte, dass weitere Zölle folgen würden. Die erneute Unsicherheit in den globalen Handelsdynamiken könnte einem sicheren Anlagegut wie Gold Auftrieb verleihen.
Die USA und der Iran werden am Donnerstag in Genf zu einer weiteren Gesprächsrunde erwartet, was ein Zeichen dafür ist, dass die Trump-Administration glaubt, Teheran mache ernsthafte Vorschläge zur Verringerung seines Bestands an hochangereichertem Uran und zeige, dass es keine Atomwaffe anstrebt. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi sagte, er glaube, dass es immer noch eine gute Chance gebe, eine diplomatische Lösung zu finden.
Jegliche Anzeichen von steigenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran könnten den Aufwärtstrend des gelben Metalls unterstützen. Andererseits könnten positive Entwicklungen rund um die Verhandlungen den Goldpreis kurzfristig untergraben.
Die Aufmerksamkeit wird sich am Freitag auf die US-EPI-Daten richten, die möglicherweise weitere Hinweise auf den Zinspfad der USA geben. Es wird erwartet, dass der Gesamt- und Kern-EPI im Januar um 0,3% steigen. Bei unerwartet höheren Ergebnissen könnte dies den US-Dollar (USD) stärken und den Preis für in USD notierte Rohstoffe nach unten ziehen.
Gold - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.
Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.
Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.
Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.
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