Gold hält Gewinne nahe $5.150 angesichts geopolitischer Spannungen
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- Der Goldpreis steigt am Donnerstag im frühen asiatischen Handel auf etwa 5.145 USD.
- Die USA gaben bekannt, dass sie 'tiefer' in den Iran eindringen werden, während sich der Krieg in der Region ausbreitet.
- Der US ISM EMI für den Dienstleistungssektor steigt im Februar auf 56,1 und übertrifft damit die Erwartungen.
Der Goldpreis (XAU/USD) hält sich am Donnerstag im frühen asiatischen Handel positiv bei etwa 5.145 USD. Das Edelmetall steigt aufgrund der sicheren Nachfrage im Zusammenhang mit dem US-Iran-Konflikt. Der wöchentliche Bericht über die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA wird später am Donnerstag veröffentlicht. Außerdem wird die Federal Reserve (Fed)-Beamtin Michelle Bowman sprechen.
Die israelische Armee gab am Mittwoch bekannt, dass sie eine neue Welle von Angriffen auf militärische Infrastruktur in Teheran begonnen hat, berichtete die BBC. Die Republikaner wiesen am Mittwoch einen Beschluss zurück, der US-Präsident Donald Trump dazu verpflichten sollte, die Zustimmung des Kongresses für zukünftige militärische Aktionen der USA gegen den Iran einzuholen.
Früher sagte der Vorsitzende der Joint Chiefs of Staff, dass die USA beginnen werden, "progressiv tiefer" in den Iran einzudringen. Anhaltende geopolitische Risiken treiben weiterhin sichere Anlagen wie Gold kurzfristig an.
Andererseits stieg der ISM Einkaufsmanager-Index (EMI) für den Dienstleistungssektor im Februar von 53,8 im Vormonat auf 56,1. Diese Zahl übertraf die Markterwartungen von 53,5. Dieser Bericht könnte die US-Notenbank dazu ermutigen, den Zinssatz länger hoch zu halten, was den US-Dollar (USD) unterstützt und den Preis für auf USD lautende Rohstoffe belastet.
Die Märkte erwarten weitgehend, dass die US-Notenbank den Zinssatz bis zum Sommer unverändert lässt, obwohl US-Präsident Donald Trump niedrigere Zinsen gefordert hat.
Gold - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.
Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.
Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.
Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.
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