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Gold hält Gewinne, da Zuflüsse in sichere Häfen die USD-Stärke vor dem US VPI ausgleichen

  • Gold zieht frische Käufer an, nachdem es am Vortag auf das wöchentliche Tief gefallen ist.
  • Dovish Wetten auf die Fed wirken als Gegenwind für den USD und stützen das Edelmetall.
  • Händler blicken nun auf die neuesten US-Verbraucherpreisdaten für einen frischen Impuls.

Gold (XAU/USD) hält sich am Freitag im frühen europäischen Handel an moderaten intraday Gewinnen fest, bleibt jedoch unterhalb der psychologischen Marke von 5.000 USD, während Händler gespannt auf die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisinflation warten. Der entscheidende Bericht zum Verbraucherpreisindex (VPI) wird als Hinweis auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank (Fed) betrachtet. Die Aussichten werden wiederum eine Schlüsselrolle bei der Beeinflussung der kurzfristigen Kursdynamik des US-Dollars (USD) spielen und dem renditelosen Goldbarren einen bedeutenden Impuls verleihen.

In der Zwischenzeit zwang der positive US Nonfarm Payrolls (NFP)-Bericht, der am Mittwoch veröffentlicht wurde, die Anleger dazu, ihre Wetten auf eine Zinssenkung der Fed im März zurückzuschrauben. Dies hält den USD-Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Währungskorb abbildet, über einem Zwei-Wochen-Tief, was wiederum den nächtlichen Rückgang der Goldpreise auslöste. Dennoch preisen die Händler weiterhin die Möglichkeit ein, dass die US-Notenbank die Kreditkosten im Jahr 2026 noch zweimal senken wird. Darüber hinaus dämpfen die enttäuschenden US-Arbeitslosenanträge vom Donnerstag den USD.

Das US-Arbeitsministerium (DOL) berichtete, dass die Zahl der US-Bürger, die neue Anträge auf Arbeitslosenversicherung stellten, in der Woche bis zum 7. Februar auf 227.000 fiel. Dies war höher als die geschätzten 222.000, aber niedriger als die revidierten 232.000 der Vorwoche. Darüber hinaus stiegen die fortlaufenden Anträge in der Woche bis zum 31. Januar auf 1,862 Millionen, was die zugrunde liegende Schwäche auf dem Arbeitsmarkt verdeutlicht, die im vergangenen Jahr vorherrschte. Dies wirkt sich wiederum als Rückenwind für den USD aus und belebt die Nachfrage nach Gold.

Darüber hinaus stellt eine Wende im globalen Risikosentiment – wie durch einen allgemein schwächeren Ton an den Aktienmärkten dargestellt – einen weiteren Faktor dar, der die Ströme in Richtung des sicheren Hafens Gold antreibt. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob das XAU/USD-Paar auf dem Momentum aufbauen kann oder ob die Bullen darauf warten, dass der entscheidende US-Verbraucherpreisindex (CPI) veröffentlicht wird, bevor sie neue Wetten platzieren.

XAU/USD 1-Stunden-Chart

Gold's gemischte technische Konfiguration erfordert Vorsicht für aggressive Händler

Der nächtliche Durchbruch durch die wöchentliche Handelsspanne könnte als entscheidender Auslöser für die XAU/USD-Bären angesehen werden. Das Fehlen von Anschlussverkäufen und die Widerstandsfähigkeit unterhalb der 4.900 USD-Marke erfordern etwas Vorsicht. Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) dreht sich nahe der Nulllinie nach oben durch die Signallinie, und das Histogramm wird positiv, was auf einen Übergang zu einem verbesserten bullischen Momentum hindeutet.

Darüber hinaus liegt der Relative Strength Index (RSI) bei 44,72 (neutral), nachdem er sich aus dem überverkauften Bereich erholt hat, was eine vorläufige Erholung im intraday Ton unterstützt. Da der RSI weiterhin unter 50 liegt, könnten Rallyes begrenzt sein, während ein Rückgang des MACD unter die Signallinie und die Null die bärischen Druckverhältnisse wiederherstellen und die Konsolidierung verlängern würde. Dennoch bleibt das Momentum unterstützt, solange der MACD über null bleibt und das positive Histogramm sich verbreitert, obwohl ein sich verengendes Histogramm auf nachlassenden Impuls hindeuten würde.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Inflation - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Inflation misst die Preissteigerung eines repräsentativen Warenkorbs von Gütern und Dienstleistungen. Der Anstieg wird in der Regel als prozentuale Veränderung zum Vorjahresmonat oder Vorquartal ausgewiesen. Die Kerninflation, die volatile Güter wie Lebensmittel und Energie ausschließt, ist der Maßstab, an dem sich Zentralbanken orientieren, um Preisstabilität zu gewährleisten.

Der Verbraucherpreisindex (CPI) misst die Preisentwicklung eines Warenkorbs von Gütern und Dienstleistungen über einen bestimmten Zeitraum. Er wird in der Regel als prozentuale Veränderung im Vergleich zum Vormonat (MoM) und zum Vorjahresmonat (YoY) ausgedrückt. Der Kern-CPI, der volatile Komponenten wie Lebensmittel und Energie ausschließt, steht im Fokus der Zentralbanken. Wenn der Kern-CPI über 2 % steigt, führt dies in der Regel zu Zinserhöhungen, und umgekehrt, wenn er unter 2 % fällt. Höhere Zinssätze sind in der Regel positiv für eine Währung, da sie zu Kapitalzuflüssen führen.

Entgegen der Intuition kann hohe Inflation den Wert einer Währung steigern, da Zentralbanken in der Regel die Zinsen erhöhen, um die Inflation zu bekämpfen. Dies lockt internationale Investoren an, die von höheren Renditen profitieren möchten.

Gold galt lange als sicherer Hafen in Zeiten hoher Inflation, da es seinen Wert behielt. In jüngerer Zeit hat sich dies jedoch verändert. Zwar wird Gold in Krisenzeiten nach wie vor als sicherer Hafen genutzt, doch hohe Inflation führt oft dazu, dass Zentralbanken die Zinssätze anheben. Dies belastet Gold, da höhere Zinsen die Opportunitätskosten für das Halten von Gold im Vergleich zu zinsbringenden Anlagen erhöhen. Niedrigere Zinsen hingegen machen Gold wieder attraktiver.

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