GBP/USD behauptet sich über 1,3650 vor Zinsentscheid der Bank of England
| |Übersetzung überprüftZum Original- GBP/USD driftet in der frühen europäischen Sitzung am Dienstag auf etwa 1,3685 höher.
- Es wird erwartet, dass die Bank of England die Zinssätze bei ihrer geldpolitischen Sitzung im Februar am Donnerstag unverändert lässt.
- Der US-EMI für das verarbeitende Gewerbe signalisierte im Januar eine stärkere Expansion.
Das Währungspaar GBP/USD gewinnt während der frühen europäischen Sitzung am Dienstag an Momentum und nähert sich 1,3685. Das Pfund Sterling (GBP) gewinnt an Stärke gegenüber dem Greenback aufgrund der vorsichtig hawkischen Haltung der Bank of England (BoE). Alle Augen werden auf die Zinsentscheidung der BoE am Donnerstag gerichtet sein.
Der geldpolitische Ausschuss der BoE stimmte im Dezember mit 5-4 für eine Senkung des Bankzinssatzes, die vierte Zinssenkung um einen Viertelpunkt im Jahr 2025. Doch die meisten ihrer Entscheidungsträger deuteten an, dass das Tempo der Zinssenkungen langsamer werden könnte. Die britische Zentralbank wird später in dieser Woche ihre geldpolitische Entscheidung bekannt geben, und die meisten Ökonomen erwarten, dass die britische Zentralbank den Leitzins aufgrund anhaltender Inflation bei 3,75% belässt.
Andererseits könnte der positive US-EMI für das verarbeitende Gewerbe den US-Dollar (USD) stützen und dem Major-Paar Gegenwind verschaffen. Der Bericht des Institute for Supply Management (ISM) vom Montag zeigte, dass der US-EMI für das verarbeitende Gewerbe die Erwartungen übertraf und im Januar von 47,9 im Dezember auf 52,6 stieg. Dieser Bericht deutete darauf hin, dass die US-Notenbank (Fed) für einen längeren Zeitraum auf der Stelle treten könnte.
Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.
Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.
Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.
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