GBP/USD bleibt unter 1,3400, da der US-Dollar von Wetten auf die Vorsicht der Fed profitiert
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- GBP/USD könnte weiter fallen, da die US-Arbeitslosenanträge die Erwartungen unterstützen, dass die Fed die Zinsen unverändert lässt.
- Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen auf 198K, was die Erwartungen von 215K übertraf und einen Rückgang gegenüber den 207K der Vorwoche darstellt.
- Das Pfund Sterling könnte Unterstützung finden, da starke britische BIP-Daten die dovishen Erwartungen an die Bank of England dämpfen.
GBP/USD steigt nach moderaten Verlusten in der vorherigen Sitzung und wird während der asiatischen Handelsstunden am Freitag um 1,3380 gehandelt. Das Paar könnte weiter an Boden verlieren, da der US-Dollar (USD) Unterstützung erhält, nachdem die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe vom Donnerstag die Erwartungen verstärkt haben, dass die Federal Reserve (Fed) die Zinssätze in den kommenden Monaten unverändert lassen wird.
Die Daten des US-Arbeitsministeriums (DOL) zeigten, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis zum 10. Januar unerwartet auf 198K fielen, was unter den Markterwartungen von 215K liegt und einen Rückgang gegenüber den revidierten 207K der Vorwoche darstellt. Die Daten bestätigten, dass Entlassungen begrenzt bleiben und dass der Arbeitsmarkt trotz einer längeren Phase hoher Kreditkosten stabil bleibt.
Der Greenback könnte zusätzliche Unterstützung finden, da die Fed-Funds-Futures die Erwartungen für die nächste Zinssenkung auf Juni verschoben haben, was die stärkeren Arbeitsmarktbedingungen und die Bedenken der politischen Entscheidungsträger hinsichtlich der hartnäckigen Inflation widerspiegelt. In der Zwischenzeit erklärte US-Präsident Donald Trump, dass er keine Pläne habe, Fed-Chef Jerome Powell zu entlassen, trotz Berichten über Drohungen mit Anklagen durch das Justizministerium. Trump deutete auch an, dass er Maßnahmen gegen den Iran verzögern könnte, während er mit Handelsmaßnahmen gegen kritische Mineralien und KI-Chips voranschreitet.
Der Rückgang des GBP/USD-Paares könnte begrenzt sein, da das Pfund Sterling (GBP) Unterstützung finden könnte, da die stärker als erwarteten monatlichen BIP-Daten aus dem Vereinigten Königreich wahrscheinlich die dovishen Erwartungen an die Bank of England (BoE) dämpfen. Bei ihrer Sitzung im Dezember signalisierte die BoE, dass die Geldpolitik einen schrittweisen Lockerungskurs verfolgen würde.
Daten des Nationalen Statistikinstituts zeigten, dass die britische Wirtschaft wieder gewachsen ist, mit einem BIP-Anstieg von 0,3%, was die Prognosen von 0,1% übertraf. Dies folgte Rückgängen von 0,1% im September und Oktober nach stagnierendem Wachstum im August.
Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.
Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.
Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.
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