Forex Today: Dollar-Bullen bleiben zögerlich, US-Einzelhandelsumsätze und Vertrauensdaten werden erwartet
|Das müssen Sie am Freitag, den 15. Oktober, wissen:
Risikoströme und sinkende Renditen von US-Staatsanleihen zwangen den Dollar am Donnerstag zum Bleiben auf dem Boden. Da sich die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen über der kritischen Marke von 1,5% hält, bleibt der Dollar in der frühen europäischen Sitzung am Freitag stabil, da die Anleger den Bericht über die Einzelhandelsumsätze im September und die vorläufigen Daten zum Verbrauchervertrauensindex der University of Michigan (UoM) für Oktober erwarten.
Makrodaten: Das US-Bureau of Arbeit Statistics berichtete am Donnerstag, dass der Erzeugerpreisindex (PPI) im September auf Jährlicher Basis auf 8,6% gestiegen ist, gegenüber 8,3% im August. Unterdessen verwarfen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung mit 293.000 auf den niedrigsten Stand seit März 2019.
Die Einzelhandelsumsätze in den USA werden im September voraussichtlich um 0,2 % zurückgehen, während sich das Verbrauchervertrauen im Oktober im Rahmen der Schnellschätzung leicht verbessern dürfte. Im europäischen Wirtschaftskalender steht am Freitag die Handelsbilanz für August auf dem Programm.
Wall Street: Dank positiver Gewinnzahlen für das dritte Quartal und robuster US-Daten legten der S&P 500 und der Dow Jones Industrial Average um 1,7% bzw. 1,5% zu.
Gold konnte an die beeindruckenden Zuwächse vom Mittwoch anknüpfen und erreichte am Donnerstag ein Monatshoch von 1.800 $, scheint aber seine Aufwärtsdynamik verloren zu haben. XAU/USD bewegt sich derzeit seitwärts um 1.790 $.
EUR/USD schloss am Donnerstag unverändert um 1,1600 und bewegt sich weiterhin seitwärts über diesem Niveau. Sollte das Paar bis zum Tagesende nicht unter 1,1575 zurückfallen, würde es seine fünfwöchige Verlustserie beenden.
GBP/USD kletterte am Donnerstag auf Mehrwochenhochs oberhalb von 1,3700, scheint aber unterhalb dieses Niveaus in eine Konsolidierungsphase eingetreten zu sein. Die Anleger konzentrieren sich weiterhin auf die Schlagzeilen zum Brexit.
USD/JPY erreichte erneut Mehrjahreshochs über 114,00, da der Safe-Haven-JPY trotz sinkender Renditen von US-Staatsanleihen kaum Nachfrage fand.
Kryptowährungen: Nach einer kleinen Korrektur am Donnerstag gewann Bitcoin wieder an Zugkraft und wurde zuletzt beim Testen der 60.000 $-Marke gesehen, während er an diesem Tag fast 4 % zulegte. Ethereum steigt am Freitag den dritten Handelstag in Folge und zielt auf 4.000 $.
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