EZB-Rat Rehn: Inflation dürfte mittelfristig leicht unter 2 Prozent liegen
| |Übersetzung überprüftZum OriginalIn einem Interview mit dem italienischen Finanzmagazin Milano Finanza am Samstag sagte der EZB-Politiker Olli Rehn, dass "unsere neueste Prognose darauf hindeutet, dass die Inflation über den Horizont hinweg leicht unter 2% bleiben wird."
Zusätzliche Zitate
"Die gute Nachricht ist, dass sich die Inflation um das symmetrische Ziel von 2% der EZB stabilisiert hat, was die realen Einkommen in Europa unterstützt."
Fordern Sie die Führer der Europäischen Union (EU) auf, einen ins Stocken geratenen Plan für einen Ukraine "Reparaturkredit" aus den eingefrorenen Vermögenswerten Russlands zu lösen, und bezeichnen Sie ihn als "essenziell, sogar existenziell."
"Jeder Europäer sollte die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine unterstützen."
"Ich habe ermutigende Rückmeldungen aus verschiedenen Teilen Europas erhalten."
Marktreaktion
EUR/USD hält sich in der Nähe von 1,1650 nach diesen Kommentaren und liegt zum Redaktionsschluss 0,07% im Plus.
EZB - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Europäische Zentralbank (EZB), mit Sitz in Frankfurt am Main, steuert die Geldpolitik der Eurozone. Ihr Hauptziel ist die Preisstabilität, definiert durch eine Inflationsrate von rund 2 %. Durch Anpassungen der Zinssätze beeinflusst die EZB maßgeblich den Wechselkurs des Euros, der tendenziell durch höhere Zinsen gestärkt und durch niedrigere geschwächt wird.
In extremen Situationen kann die Europäische Zentralbank ein Instrument namens Quantitative Easing (QE) einsetzen. QE bedeutet, dass die EZB Euros druckt und diese verwendet, um Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Banken und anderen Finanzinstitutionen zu kaufen. QE führt in der Regel zu einer Abschwächung des Euros. Es wird als letztes Mittel eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein das Ziel der Preisstabilität nicht erreichen können. Die EZB setzte QE während der Finanzkrise 2009-2011, 2015 bei anhaltend niedriger Inflation und während der COVID-19-Pandemie ein.
Quantitative Straffung (QT) ist das Gegenteil von QE: Statt Staatsanleihen zu kaufen, stellt die EZB den Ankauf ein und reinvestiert fällige Beträge nicht mehr. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Euro aus, da es die Liquidität am Markt verringert.
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