Euro hält an Verlusten nahe dem Einmonatstief fest, da USD-Bullen vor der Fed-Entscheidung die Kontrolle behalten
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- EUR/USD steht angesichts eines bullischen US-Dollars den fünften Tag in Folge unter Verkaufsdruck.
- Wetten auf eine Zinserhöhung der Fed, stark steigende US-Anleiherenditen und geopolitische Risiken stützen den sicheren Hafen Greenback.
- Der hawkishe Ausblick der EZB könnte dem Euro vor der FOMC-Entscheidung etwas Unterstützung verleihen.
Das Paar EUR/USD hält am Mittwoch während des asiatischen Handels den fünften Tag in Folge an einer negativen Tendenz fest und handelt im Bereich von 1,1535-1,1530. Die Spotpreise bleiben nahe einem am Montag erreichten Einmonatstief, da Händler nun der mit Spannung erwarteten FOMC-Entscheidung als neuem Impuls entgegenblicken.
Die US-Notenbank (Fed) schließt heute ihre geldpolitische Sitzung im September ab und es wird allgemein erwartet, dass sie die Zinssätze um 25 Basispunkte (Bp) anheben wird. Der Fokus der Märkte wird zudem auf den aktualisierten Wirtschaftsprognosen liegen, die zusammen mit den Äußerungen von Fed-Chef Kevin Warsh während der Pressekonferenz nach der Sitzung auf weitere Hinweise zum Zinspfad in den kommenden Monaten geprüft werden. Der Ausblick wiederum wird eine Schlüsselrolle bei der kurzfristigen Kursdynamik des US-Dollars (USD) spielen und das Paar EUR/USD antreiben.
Vor dem Schlüsselereignis der Zentralbank stützen Inflationsrisiken, die von steigenden Energiepreisen ausgehen, die Aussichten auf eine weitere Straffung der Geldpolitik durch die Fed. Tatsächlich schossen die Rohölpreise am Dienstag angesichts wachsender Sorgen über Lieferunterbrechungen im Nahen Osten auf ein neues Hoch seit dem 20. Mai. Hinzu kommt, dass ein Anstieg der öffentlichen und Unternehmensverschuldung die Rendite der benchmark 10-jährigen US-Staatsanleihe auf den höchsten Stand seit April 2007 trieb, was den USD stützt und Druck auf das Paar EUR/USD ausübt.
Darüber hinaus begünstigen die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran den sicheren Hafen Greenback weiter und helfen dem USD-Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Währungskorb abbildet, sich nahe einem Zweiwochenhoch zu behaupten. Der hawkishe Ausblick der Europäischen Zentralbank (EZB) bietet dem Euro jedoch etwas Unterstützung und begrenzt die Verluste des Paares EUR/USD. Nichtsdestotrotz deutet der vorgenannte fundamentale Hintergrund darauf hin, dass jeder intraday eingeleitete Erholungsversuch verkauft werden könnte und eher begrenzt bleiben dürfte.
EUR/USD daily chart
Technical Analysis
Das Paar EUR/USD hält sich knapp über dem 50,0%-Fibonacci-Retracement bei 1,1533, bleibt jedoch durch den 100-Tage Simple Moving Average (SMA) bei 1,1554 gedeckelt, was den kurzfristigen Ton leicht bärisch hält. Ein Durchbruch dort würde tiefere Unterstützungen bei 1,1491, 1,1431 und 1,1355 freilegen, wo sich frühere Retracement-Niveaus ballen.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand beim 100-Tage-SMA bei 1,1554, gefolgt vom 38,2%-Fibo.-Retracement bei 1,1575 und dann dem 23,6%-Retracement bei 1,1627, wobei das jüngste Zyklushoch nahe 1,1712 als weiter entfernte Barriere wirkt.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.
Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.
In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.
Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.
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