EUR/USD Prognose: Korrigiert weiter, da der US Dollar die Erholung ausweitet
| |Automatische ÜbersetzungZum Original- EUR/USD fällt weiter auf nahe 1,1655, da der US-Dollar seine Erholung ausweitet.
- Anleger warten gespannt auf die US-PCE-Inflationsdaten und das Jackson-Hole-Symposium.
- Die EZB dürfte auf ihrer Sitzung im September die Zinsen anheben.
Der Euro (EUR) handelt am Dienstag gegenüber dem US-Dollar (USD) leicht schwächer und setzt seine Korrekturbewegung vom Vier-Tages-Hoch bei 1,1711 während der europäischen Handelssitzung auf nahe 1,1655 fort. Das wichtige Währungspaar gerät unter Druck, da sich der US-Dollar angesichts der Vorsicht vor den Daten zum US-Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) für Juli und dem Ausgang des Jackson-Hole-Symposiums weiter erholt.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung handelt der US Dollar Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, 0,1$ höher bei nahe 99,07.
Experten der Finanzmärkte sind der Ansicht, dass die Vorsicht vor wichtigen Ereignissen dem US-Dollar zwar etwas Rückenwind verschafft hat, dies jedoch keinen Hinweis auf eine Trendwende bei der Währung darstellt.
Aufwärtspotenzial des USD kurzfristig gesehen, obwohl der breitere Trend unter Druck bleibt
Strategen bei Scotiabank heben hervor, dass „das Kalender- und Ereignisrisiko in dieser Woche erheblich ist“, und argumentieren, dass das Umfeld „kurzfristig das Potenzial für moderate Gewinne des USD insgesamt“ schafft, da Anleger ihre Positionierungen zurückfahren. Sie warnen jedoch, dass der breitere technische Hintergrund fragil bleibt, und weisen darauf hin, dass „die technischen Trends weiterhin bärisch sind und obwohl die Oszillatorsignale eine gewisse Abschwächung des Dollar-Rückgangs zeigen, ist bislang keine Umkehr erkennbar“.
Unterdessen bleibt der Ausblick für den Euro insgesamt fest, da erwartet wird, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen im nächsten Monat anheben wird.
Widerstandsfähigkeit der Eurozone untermauert Erwartungen einer EZB-Zinserhöhung im September
Analysten bei Nomura rechnen weiterhin mit einem Schritt der EZB im September und erklären, dass sie „erwarten, dass die EZB die Zinsen im September anheben wird“, und argumentieren, dass „die heutigen Aktivitätsdaten die Sorgen jener eher dovishen Entscheidungsträger mindern könnten, die nicht mehr als nötig auf die Aktivität drücken wollen“. Sie verweisen zudem auf die jüngste Verbraucherumfrage der EZB als wichtigen Indikator für den mittelfristigen Preisdruck und merken an, dass „in der Juli-Umfrage trotz der erneuten Eskalation des Iran-Kriegs im Juli die medianen Inflationserwartungen für 3 Jahre im Voraus weiter normalisierten und um 0,1 Prozentpunkte auf 2,7% zurückgingen, während die medianen Inflationserwartungen für 5 Jahre im Voraus unverändert bei 2,4% blieben“.
EUR/USD Technische Analyse
EUR/USD handelt bei rund 1,1654 und behält eine bullische kurzfristige Tendenz bei, da es über dem 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei 1,1577 bleibt, was darauf hindeutet, dass die Käufer weiterhin die Kontrolle haben
Der Relative Strength Index (14) bewegt sich im festen positiven Bereich nahe 67 und deutet auf ein starkes, aber noch nicht extremes Aufwärtsmomentum hin.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung beim Hoch vom 15. Juni bei 1,1622, gefolgt vom 20-Tage-EMA bei 1,1577. Nach oben muss das Paar einen entscheidenden Durchbruch über das August-Hoch bei 1,1711 schaffen, um den Aufwärtstrend wieder aufzunehmen. Auf der Oberseite wird das wichtigste Hindernis für das Paar das Mai-Hoch nahe 1,1800 sein.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
US-Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der US-Dollar (USD) ist die offizielle Währung der Vereinigten Staaten und in vielen weiteren Ländern als „de facto“-Währung im Umlauf. Er ist die am häufigsten gehandelte Währung weltweit und dominiert mit 88 % des globalen Devisenhandels. Daten von 2022 zeigen, dass täglich ein Handelsvolumen von rund 6,6 Billionen US-Dollar umgesetzt wird. Der US-Dollar löste nach dem Zweiten Weltkrieg das Britische Pfund als Weltreservewährung ab, nachdem der Goldstandard 1971 abgeschafft wurde.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des US-Dollars beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Federal Reserve (Fed) bestimmt wird. Die Fed hat zwei Hauptziele: Preisstabilität (Inflationskontrolle) und Förderung der Vollbeschäftigung. Ihr primäres Werkzeug zur Erreichung dieser Ziele ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Preise zu schnell steigen und die Inflation über dem Ziel von 2 % liegt, erhöht die Fed die Zinsen, was dem Wert des US-Dollars zugutekommt. Fällt die Inflation unter 2 % oder ist die Arbeitslosenquote zu hoch, senkt die Fed möglicherweise die Zinsen, was den Greenback belastet.
In außergewöhnlichen Situationen greift die Federal Reserve auf Maßnahmen wie die quantitative Lockerung (QE) zurück. Dies geschieht, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um das Finanzsystem zu stabilisieren. QE ermöglicht es der Fed, mehr Geld zu drucken und US-Staatsanleihen von Banken zu kaufen, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Diese expansive Maßnahme schwächt in der Regel den US-Dollar, da sie die Geldmenge erhöht und das Vertrauen in die Währung senkt.
Quantitative Tightening (QT) stellt den umgekehrten Prozess zu Quantitative Easing (QE) dar. Die US-Notenbank Federal Reserve beendet den Ankauf von Anleihen und investiert die fällig werdenden Rückzahlungen nicht in neue Anleihen. In der Regel wirkt sich dieser Prozess positiv auf den US-Dollar aus.
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