EUR/USD bleibt auf Erholungskurs - 1,1620 als nächstes Ziel
| |Übersetzung überprüftZum Original- EUR/USD rutscht leicht auf nahe 1,1550 ab, da der US-Dollar etwas zurückprallt.
- Händler haben die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fed deutlich zurückgenommen.
- Anleger warten auf die US-VPI-Daten für Juli, die am Mittwoch veröffentlicht werden.
Der Euro (EUR) notiert am Montag im frühen europäischen Handel gegenüber dem US-Dollar (USD) verhalten bei rund 1,1550. Das Paar EUR/USD gibt leicht nach, da der US-Dollar nach einem deutlichen Rückgang am Freitag wieder anzieht.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert der US Dollar Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, 0,12% höher bei nahe 99,72.
Der US-Dollar fiel am Freitag nach der Veröffentlichung der schwachen US-Daten zu den Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft (NFP) für Juli stark, was Händler dazu zwang, die Zinserwartungen für die Federal Reserve (Fed) neu zu bewerten.
Der NFP-Bericht zeigte, dass Arbeitgeber 23.000 Arbeitsplätze abbauten, während erwartet worden war, dass 80.000 neue Stellen geschaffen werden.
Laut dem CME FedWatch Tool liegen die Chancen, dass die Fed auf der Sitzung im September die Leitzinsen anhebt, bei 46%, ein deutlicher Rückgang gegenüber 67% vor einer Woche.
Unterdessen warten Anleger auf die US-Verbraucherpreisindex-(VPI)-Daten für Juli, die am Mittwoch veröffentlicht werden.
EUR/USD Technische Analyse
EUR/USD notiert geringfügig niedriger bei rund 1,1550, behält jedoch eine bullische kurzfristige Tendenz bei, da der Spotkurs über dem 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei 1,1484 bleibt, was darauf hindeutet, dass der jüngste Anstieg durch zugrunde liegende Nachfrage gestützt wird.
Der Relative Strength Index (RSI) bemüht sich, sich oberhalb der 60,00-Zone zu stabilisieren, was auf frisches bullishes Momentum hindeutet.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung nahe dem Tief vom 3. August bei 1,1500, gefolgt vom 20-Tage-EMA bei 1,1484. Sollte das Paar den 20-Tage-EMA nicht halten, wäre es dem Tief vom 28. Juli bei 1,1353 ausgesetzt. Auf der Oberseite könnte das Paar den Anstieg in Richtung des Hochs vom 15. Juni bei 1,1622 ausweiten, wenn es einen entscheidenden Durchbruch über das Hoch vom Freitag bei 1,1581 schafft.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
Wirtschaftsindikator
Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft
Der Arbeitsmarktbericht der USA wird monatlich vom Bureau of Labor Statistics (BLS) veröffentlicht und enthält unter anderem die Nonfarm Payrolls – die Zahl der im Vormonat neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Diese Kennzahl ist ein zentraler Indikator für die wirtschaftliche Lage in den USA und kann erhebliche Marktbewegungen auslösen. Die monatlichen Veränderungen sind oft volatil und unterliegen regelmäßig nachträglichen Korrekturen, die ebenfalls bedeutende Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben können. Zwar gilt ein hoher Beschäftigungszuwachs in der Regel als positiv (bullish) für den US-Dollar (USD), ein schwacher Zuwachs als negativ (bärisch) – doch wird die Marktreaktion nicht allein von der Hauptzahl bestimmt. Auch Revisionsdaten der Vormonate und die Entwicklung der Arbeitslosenquote spielen eine wichtige Rolle bei der Gesamtbewertung durch den Markt.
Mehr lesenLetzte Veröffentlichung: Fr Aug. 07, 2026 12:30
Häufigkeit: Monatlich
Aktuell: -23Tsd
Prognose: 80Tsd
Vorher: 57Tsd
Quelle: US Bureau of Labor Statistics
Der monatliche Arbeitsmarktbericht der USA gilt als der wichtigste Wirtschaftsindikator für Devisenhändler. Er wird am ersten Freitag nach dem Berichtsmonat veröffentlicht. Die Veränderung der Anzahl der Stellen steht in einem engem Zusammenhang mit der Gesamtleistung der Wirtschaft und wird von den politischen Entscheidungsträgern überwacht. Vollbeschäftigung ist eines der Mandate der Federal Reserve, und sie berücksichtigt die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt bei der Festlegung ihrer Politik, was sich wiederum auf die Währungen auswirkt. Trotz mehrerer Frühindikatoren, die die Schätzungen beeinflussen, neigen die Nonfarm Payrolls dazu, die Märkte zu überraschen und erhebliche Volatilität auszulösen. Sollte das tatsächliche Ergebnis den Konsens übertreffen, ist dies für den USD tendenziell bullish.
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