AUD/USD: 20-Tage-EMA rückt als Unterstützung in den Blick
| |Übersetzung überprüftZum Original- AUD/USD handelt niedriger bei etwa 0,7060, da der AUD nach der Veröffentlichung der RBA-Protokolle fällt.
- Die RBA-Protokolle enthalten keinen vorab definierten Zinspfad.
- Der US-Dollar schwankt vor den FOMC-Protokollen und der Veröffentlichung des Flash-BIP für Q4 in dieser Woche.
Das Paar AUD/USD ist während der frühen europäischen Handelsstunden am Dienstag um 0,2% auf etwa 0,7060 gefallen. Das Aussie-Paar steht leicht unter Druck, da der Australische Dollar (AUD) nach der Veröffentlichung der Protokolle der Reserve Bank of Australia (RBA) fällt, die keine Hinweise auf weitere Zinserhöhungen in naher Zukunft enthalten.
Früher am Tag zeigten die RBA-Protokolle der Februarsitzung, dass die Zinserhöhung notwendig war, um zu verhindern, dass die Inflation weiter ansteigt. "Die Mitglieder waren sich einig, dass die Inflation wahrscheinlich zu lange über dem Ziel bleiben würde, ohne eine politische Reaktion," zeigen die RBA-Protokolle. Die Beamten gaben keinen definierten Zinspfad an und signalisierten, dass zukünftige Entscheidungen "datenabhängig" sein werden.
In Zukunft werden sich die Anleger auf die australischen Arbeitsmarktdaten für Januar konzentrieren, die am Donnerstag veröffentlicht werden. Die Arbeitsmarktdaten werden die Markterwartungen für den geldpolitischen Ausblick der RBA beeinflussen.
Unterdessen handelt der US-Dollar (USD) vor der Eröffnung der US-Märkte nach einem verlängerten Wochenende weitgehend ruhig. In dieser Woche werden wichtige Auslöser für den US-Dollar die Veröffentlichung der Protokolle des Federal Open Market Committee (FOMC) und die Flash-BIP-Daten für Q4 sein.
AUD/USD technische Analyse
AUD/USD handelt bei etwa 0,7060 (Stand: heute). Der Preis hält sich über dem steigenden 20-Tage-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 0,6989, was eine bullische Tendenz verstärkt. Der 20-Tage-EMA steigt an und spiegelt ein anhaltendes Aufwärtsmomentum wider.
Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) bei 63 (bullisch) hat sich von den jüngsten Extremen zurückgezogen, was darauf hindeutet, dass das Momentum positiv bleibt, ohne überdehnt zu sein. Die steigende Trendlinie von 0,6668 stützt den Anstieg, wobei die Unterstützung bei etwa 0,7021 liegt.
Das Halten über dieser Trendunterstützung würde die Käufer in Kontrolle halten und Raum für weitere Gewinne lassen. Ein täglicher Schlusskurs unter dem 20-Tage-EMA bei 0,6989 würde die Struktur abschwächen und Raum für einen tieferen Pullback öffnen. Ein RSI, der über 50 bleibt, bestätigt die positive Tendenz; ein anhaltender Rückgang durch die Mittellinie würde vor einem nachlassenden Momentum warnen. Wenn 0,7021 hält, könnten Rückgänge flach sein, während ein Verlust dieses Bereichs das Risiko nach unten verschieben würde.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
RBA - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Reserve Bank of Australia (RBA) legt die Geldpolitik des Landes fest und strebt eine Inflationsrate von 2-3 % an. Zinssatzerhöhungen stärken in der Regel den australischen Dollar, während Zinssenkungen ihn schwächen.
Traditionell galt Inflation als nachteilig für Währungen, da sie den Wert des Geldes mindert. In modernen Volkswirtschaften hat sich jedoch gezeigt, dass moderate Inflation zu Zinserhöhungen durch Zentralbanken führt, was wiederum Kapitalzuflüsse aus dem Ausland anzieht. Investoren suchen nach höheren Renditen, was die Nachfrage nach der lokalen Währung – im Fall Australiens den Australischen Dollar – stärkt.
Makroökonomische Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und der Einkaufsmanagerindex (PMI) haben direkten Einfluss auf die Währungen eines Landes. Eine starke Wirtschaft zieht Kapital an und stärkt die heimische Währung.
Quantitative Lockerung (QE) ist ein geldpolitisches Instrument, das in Krisenzeiten eingesetzt wird, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um die Kreditvergabe in der Wirtschaft wieder anzukurbeln. Die Reserve Bank of Australia (RBA) nutzt QE, indem sie australische Dollar druckt, um damit Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Finanzinstituten aufzukaufen. Damit wird den Banken dringend benötigte Liquidität zur Verfügung gestellt. Eine solche Maßnahme führt in der Regel zu einer Abwertung des australischen Dollars.
Quantitative Straffung (QT) stellt das Gegenstück zur quantitativen Lockerung (QE) dar und wird eingeleitet, sobald sich die Wirtschaft erholt und die Inflation wieder anzieht. Während die Reserve Bank of Australia (RBA) im Rahmen der QE Staats- und Unternehmensanleihen aufkauft, um den Finanzmärkten Liquidität zuzuführen, beendet sie bei QT diese Käufe und reinvestiert nicht in fällige Anleihen. Diese geldpolitische Maßnahme wird in der Regel als positiv für den australischen Dollar bewertet.
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