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USD/CAD: Bullen zeigen Unsicherheit vor den kommenden US-Inflationszahlen

  • USD/CAD steigt auf ein Zwei-Wochen-Hoch, da Handelsunsicherheiten weiterhin auf den CAD lasten.
  • Ein moderater Anstieg der Ölpreise bietet dem Loonie Unterstützung und begrenzt die Gewinne des Paares.
  • Wetten auf Zinssenkungen der Fed begrenzen die USD-Erholung und die Kassapreise vor den wichtigen US-Inflationsdaten.

Das USD/CAD-Paar steigt am Mittwoch zum zweiten Mal in Folge – was auch den siebten Tag einer positiven Bewegung in den letzten acht Tagen markiert – und erreicht ein über zwei Wochen hohes Niveau. Der Kanadische Dollar (CAD) wird durch steigende Wetten auf eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte (bps) durch die Bank of Canada (BoC) am 17. September untergraben, gestützt durch die schwachen inländischen Arbeitsmarktdaten, die am Freitag veröffentlicht wurden. Hinzu kommt, dass anhaltende handelsbezogene Unsicherheiten einen moderaten Anstieg der Rohölpreise ausgleichen. Tatsächlich befindet sich Kanada in Verhandlungen mit den USA, um den Zollkrieg zu beenden. Darüber hinaus steht das Freihandelsabkommen mit den USA und Mexiko, bekannt als USMCA, im nächsten Jahr zur Überprüfung an, was eine zusätzliche Unsicherheit für die kanadische Wirtschaft schafft. Dies belastet weiterhin den Loonie und wirkt als Rückenwind für das Währungspaar.

Der US-Dollar (USD) hingegen hat Schwierigkeiten, von der leichten Erholung des Vortages von seinem niedrigsten Stand seit dem 28. Juli zu profitieren, da dovishe Erwartungen an die Federal Reserve (Fed) die Oberseite des USD/CAD-Paares begrenzen. Ein unerwartet schwacher Bericht über die US Nonfarm Payrolls (NFP), der am Freitag veröffentlicht wurde, lieferte weitere Hinweise auf einen sich abschwächenden Arbeitsmarkt. Die Händler reagierten schnell und begannen, die Möglichkeit von drei Zinssenkungen durch die US-Notenbank bis zum Jahresende einzupreisen. Darüber hinaus weist das FedWatch-Tool der CME Group auf eine geringe Chance einer aggressiveren geldpolitischen Lockerung bei der FOMC-Sitzung in der nächsten Woche hin. Dies, zusammen mit einem allgemein positiven Risikoton, hält die Aufwärtsbewegung des sicheren Hafens Greenback und des USD/CAD-Paares in Schach, während die Händler gespannt auf die US-Inflationszahlen warten.

Der US-Erzeugerpreisindex (PPI) ist für die Veröffentlichung später in der nordamerikanischen Sitzung am Mittwoch geplant und wird am Donnerstag vom US-Verbraucherpreisindex (CPI) gefolgt. Da eine Zinssenkung um 25 Basispunkte (bps) durch die Fed im September bereits vollständig eingepreist ist, werden die Daten die Markterwartungen hinsichtlich der Möglichkeit einer größeren Zinssenkung beeinflussen. Dies wird wiederum eine Schlüsselrolle bei der Beeinflussung des US-Dollars (USD) spielen und die kurzfristige Entwicklung des USD/CAD-Paares bestimmen. Abgesehen davon würden die Dynamik der Ölpreise und Handelsentwicklungen dazu beitragen, etwas Volatilität um die CAD-Paare zu erzeugen.

USD/CAD Tageschart

Technische Perspektive

Die USD/CAD-Bullen könnten nun auf eine nachhaltige Stärke und Akzeptanz über dem 200-Tage-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt (EMA) warten, der derzeit im Bereich von 1,3870 liegt, bevor sie neue Wetten platzieren. Da die Oszillatoren im Tageschart einige positive Impulse gewinnen, hat die anschließende Aufwärtsbewegung das Potenzial, die Kassapreise über die Marke von 1,3900 zu heben, in Richtung der nächsten relevanten Hürde im Bereich von 1,3950. Das Momentum könnte sich weiter in Richtung der psychologischen Marke von 1,4000 ausdehnen.

Auf der anderen Seite könnte der Bereich 1,3830-1,3825 als unmittelbare Unterstützung vor dem Bereich 1,3800-1,3790 fungieren. Ein überzeugender Durchbruch darunter könnte einige technische Verkäufe auslösen und das USD/CAD-Paar auf die horizontale Unterstützung bei 1,3755-1,3750 ziehen. Dies wird gefolgt von der Region 1,3720 und der Marke 1,3700. Das Versagen, die genannten Unterstützungsniveaus zu verteidigen, würde die kurzfristige Tendenz zugunsten bärischer Händler verschieben und den Weg für tiefere Verluste ebnen.

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