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USD/CAD-Preisprognose: Blick auf weitere Verluste, da Hormuz-Risiken die Ölpreise und den US-Dollar stützen

  • USD/CAD zieht zum vierten Tag in Folge Verkäufer an und fällt auf ein über drei Wochen tiefes Niveau.
  • Risiken im Hormuz-Gebiet stützen die Rohölpreise, stärken den Loonie und belasten das Währungspaar.
  • Ein moderater US-Dollar-Rückprall hilft, Verluste zu begrenzen, obwohl der fundamentale Hintergrund die Bären bevorzugt.

Das Paar USD/CAD setzt seinen jüngsten korrigierenden Rückgang vom Jahreshoch, das im März erreicht wurde, fort und fällt am Donnerstag zum vierten Mal in Folge. Dies markiert auch den achten Tag mit einer negativen Bewegung in den letzten neun Handelstagen und zieht die Kassapreise während der frühen europäischen Sitzung auf den niedrigsten Stand seit dem 24. März. Die Rohölpreise bauen auf der guten Erholung des Vortags von einem Dreiwochentief auf und gewinnen angesichts der Instabilität in der Straße von Hormuz etwas positive Dynamik. Dies wird wiederum als Unterstützung für den rohstoffgebundenen Loonie gesehen und belastet das Währungspaar, wobei eine moderate Erholung des US-Dollars (USD) hilft, die Abwärtsbewegung zu begrenzen.

Die Straße von Hormuz und der Libanon bleiben zentrale Brennpunkte in einem fragilen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran. Tatsächlich wurde die von den USA verhängte Seeblockade iranischer Häfen, die nach dem Ende der Gespräche in Pakistan am vergangenen Samstag verhängt wurde, vollständig umgesetzt. Der Leiter des gemeinsamen Militärkommandos Irans erklärte, dass das Militär den Handel in der Golfregion stoppen könnte, wenn die USA die Blockade nicht aufheben. Iran hat zudem ein Ende der israelischen Angriffe auf den Libanon als Voraussetzung für weitere Verhandlungen mit den USA gefordert. Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu deutete jedoch an, dass er sich nicht zu einem Waffenstillstand verpflichtet habe und sagte, er habe die IDF angewiesen, die Sicherheitszone weiter zu verstärken. Dies hält die geopolitischen Risiken aufrecht, was als Rückenwind für die Rohölpreise und den sicheren Hafen USD wirkt.

Unterdessen bleiben die Investoren hoffnungsvoll, dass die Tür für eine Iran-Diplomatie offen bleibt. US-Präsident Donald Trump äußerte, er glaube, dass der Krieg mit dem Iran bald zu einem Ende kommen könnte, während das Weiße Haus optimistisch ist, eine Einigung zur Beendigung des Konflikts zu erzielen. Zudem deuten Berichte darauf hin, dass die Aussichten auf eine zweite Runde von Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran, die in wenigen Tagen stattfinden könnten, zunehmen. Der Optimismus unterstützt eine generell positive Risikostimmung. Darüber hinaus milderte der Anfang der Woche veröffentlichte US-Erzeugerpreisindex (PPI) die Sorgen über die inflationsbedingten Auswirkungen des kriegsbedingten Anstiegs der Energiepreise und dämpfte die hawkischen Erwartungen an die Fed. Dies könnte eine bedeutende Erholung des USD begrenzen und begünstigt die Bären im USD/CAD.

USD/CAD 4-Stunden-Chart

Technische Analyse:

Das Paar USD/CAD behält eine leicht bärische kurzfristige Tendenz bei, da es unter dem 200-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 1,3762 und dem 50% Fibonacci-Retracement des März-Aufschwungs bleibt. Diese Überkopfkongruenz deutet darauf hin, dass Erholungen wahrscheinlich auf Angebot stoßen werden. Der Relative Strength Index (RSI) bei etwa 36 zeigt ein schwaches, aber stabilisierendes Momentum, während der Moving Average Convergence Divergence (MACD) leicht negativ bleibt. Dies deutet darauf hin, dass der Abwärtsdruck nachlässt, sich aber nicht entschieden umkehrt.

Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand beim 50%-Fibo-Level bei 1,3747, gefolgt vom 200-Perioden-SMA bei 1,3762. Ein nachhaltiger Ausbruch über dieses Band würde den Weg zum 38,2%-Retracement bei 1,3800 und anschließend zum 23,6%-Level bei 1,3865 öffnen. Auf der Unterseite zeigt sich die erste Unterstützung beim 61,8%-Fibo-Retracement bei 1,3695, mit tieferen Auffangzonen bei 1,3619 (78,6%) und 1,3524 (dem Swing-Tief), wo Verkäufer wahrscheinlich vorsichtiger werden würden.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

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