Krieg treibt normalerweise Gold nach oben – Nicht dieses Mal
| |Automatische ÜbersetzungZum OriginalDer Goldpreis ist gesunken, während sich der US-Iran-Krieg entfaltet, ohne Anzeichen für ein baldiges Ende. In vielleicht den unsichersten Zeiten der letzten Jahre bewegt sich Gold nicht so, wie es sollte. Was ist los?
Die Goldpreise bewegen sich basierend auf komplexen makroökonomischen Faktoren und nicht auf einem einzelnen Treiber. Das Edelmetall tendiert dazu, während geopolitischer Instabilität, Kriegen oder wirtschaftlichen Krisen zu steigen, da Investoren Sicherheit suchen. Allerdings hat sich in dieser Woche eine signifikante fundamentale Divergenz gezeigt, bei der der Rohstoff nicht positiv auf den dramatischen Krieg im Nahen Osten reagiert hat.
Der Schlüssel liegt in den Inflationssorgen
Der US-Israel-Angriff auf den Iran und die Reaktion Teherans erschütterten die globalen Finanzmärkte und lösten eine massive Welle der Risikoaversion aus. Die Goldpreise hatten jedoch Schwierigkeiten, nennenswerte Fortschritte zu erzielen, und fielen am Dienstag sogar um signifikante 4,4 %.
Warum hat Gold inmitten der aktuellen Krise seinen Glanz verloren? Die schnelle Antwort ist, dass Gold nicht der einzige sichere Hafen ist und Investoren einen anderen bevorzugten: den US-Dollar.
Der starke Anstieg der Ölpreise führte zu Inflationssorgen, die die Aussichten auf sofortige Zinssenkungen durch die Fed trübten. Weniger Zinssenkungen sind positiv für den US-Dollar. Und die Investoren scheinen dort einen lukrativeren Handel zu sehen als in Gold.
Händler reduzieren Wetten auf weitere Zinssenkungen durch die Fed
Die Revolutionsgarden Irans kündigten die Schließung der Straße von Hormuz an, einer wichtigen Schifffahrtsroute für Öl und Gas, was das Risiko von Versorgungsunterbrechungen und einem Energiestrom erhöht. Höhere Energiepreise würden sich auf die Verbraucherpreise auswirken. Dies würde die Argumentation für viele Zentralbanken, einschließlich der US-Notenbank, stärken, ihre geldpolitische Haltung zu überdenken und die Zinssätze vorerst stabil zu halten.
Händler haben ihre Erwartungen für drei Zinssenkungen durch die US-Notenbank im Jahr 2026 angesichts erneuter Inflationssorgen zurückgeschraubt. Der Ausblick bleibt unterstützend für hohe Renditen von US-Staatsanleihen und trieb den USD-Index, der den Greenback gegenüber einem Währungskorb abbildet, am Dienstag auf den höchsten Stand seit November 2025.
Ein festerer USD und reduzierte Wetten auf aggressivere Lockerungen durch die Fed haben als Gegentrend für die Goldpreise gewirkt, obwohl geopolitische Risiken die Möglichkeit einer Fortsetzung des Bullen-Bären-Zugspiels andeuten.
Technische Analyse: Der Aufwärtstrend ist weiterhin vorhanden
Gold hält sich innerhalb eines aufsteigenden parallelen Kanals und schwebt knapp über der unteren Grenze bei etwa 5.030 USD, was das breitere Muster bullish hält, trotz des jüngsten Rückgangs aus dem Bereich von 5.380-5.410 USD. Darüber hinaus handelt Gold weiterhin über dem steigenden 200-Perioden-Simple Moving Average (SMA) auf dem 4-Stunden-Chart, bei etwa 5.030 USD, was den mittelfristigen Aufwärtstrend intakt hält.
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