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Goldpreis-Ausblick: XAU/USD ringt mit zentralem Fibonacci-Widerstand

  • Gold steht über 5.150 USD, während Handels-, Wirtschafts- und geopolitische Bedenken bestehen.  
  • Der US-Dollar leckt seine Wunden, da das Thema „Sell America“ aufgrund von Trumps Zollproblemen wieder aufkommt.  
  • Gold durchbricht den kritischen 61,8%-Fibo-Widerstand bei 5.142 USD und wartet auf einen täglichen Schlusskurs darüber.

Gold legt am frühen Montag über 1% zu, nachdem es am Freitag um 2% gestiegen war. Das glänzende Metall überwindet wichtige technische Hürden, während die Käufer stark bleiben angesichts erneuter Zölle und wirtschaftlicher Unsicherheit sowie drohender geopolitischer Spannungen zwischen den USA und dem Iran.

Gold zielt auf weiteres Upside bei Zollnervosität

Gold startet die Woche mit einem Paukenschlag, da die Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump Verwirrung stiften und das Vertrauen der Anleger beeinträchtigen, was erneut zu einem Fluchtverhalten in sichere Anlagen und dem Thema „Sell America“ an den Finanzmärkten führt.  

Der Oberste Gerichtshof der USA wies am Freitag Trumps Notfallzölle zurück, was den Präsidenten dazu veranlasste, einen neuen Satz von 10% für den Rest der Welt anzukündigen, um ihn dann auf 15% zu erhöhen. Dieser Schritt schürte die Marktbedenken über ein hochgradig unsicheres und volatiles Umfeld und stellte einen Gegenwind für US-Vermögenswerte, einschließlich des US-Dollars (USD), dar.

Auch die US-Staatsanleihen wurden negativ getroffen, da Trumps neueste Zölle die Möglichkeit erhöhten, dass die US-Regierung rund 170 Milliarden USD an Einnahmen zurückzahlen muss.

Darüber hinaus zogen die Märkte es vor, sich in den traditionellen Wertspeicher Gold zu flüchten, angesichts enttäuschender US-Wirtschaftsdaten und Nervosität vor dem Gewinnbericht des KI-Pioniers Nvidia in dieser Woche.

Die Daten zeigten, dass das US-Wirtschaftswachstum im vierten Quartal (Q4) auf eine annualisierte Rate von 1,4% stark zurückging, was deutlich unter der Markterwartung von 3% lag, während der von der Fed bevorzugte Inflationsmaßstab, der Kernpreisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE), im Dezember um 3% im Jahresvergleich stieg, über den Erwartungen von 2,9%.

Händler erwarten weiterhin mindestens 50 Basispunkte (bps) an Zinssenkungen durch die Fed in diesem Jahr, wobei die erste im Juni erwartet wird. Gold profitiert von niedrigeren Zinsen.

In der kommenden Woche wird Gold weiterhin von der Nachfrage nach sicheren Anlagen profitieren, da chinesische Händler am Dienstag aus einer einwöchigen Ferienpause zurückkehren und auf Trumps Zollnachrichten reagieren. In der Zwischenzeit bleiben die geopolitischen Risiken vor der zweiten Verhandlungsrunde zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran am Donnerstag in Genf ebenfalls auf dem Vormarsch.

Die Nvidia-Gewinne am Mittwoch und die US-Erzeugerpreisindex (PPI)-Daten werden die Marktvolatilität später in dieser Woche erhöhen, während die Zollschlagzeilen im Mittelpunkt stehen.

Technische Analyse des Goldpreises: Tageschart

Der 21-Tage Simple Moving Average (SMA) liegt über den 50-, 100- und 200-Tage SMAs und spiegelt ein festes bullisches Momentum wider, da alle Indikatoren nach oben tendieren, während der Preis über ihnen bleibt. Der 21-Tage SMA steht bei 5.020,15 USD und bietet nahe Unterstützung. Der Relative Strength Index (14) liegt bei 59,76 und steigt, was das verbesserte Aufwärtsmomentum verstärkt, ohne überkauft zu sein.

Gemessen vom Hoch bei 5.597,89 USD bis zum Tief bei 4.401,99 USD zeigt das Fibonacci-Retracement (Fibo)-Framework, dass das 78,6%-Retracement bei 5.341,96 USD das Upside begrenzt. Das 61,8%-Retracement bei 5.141,05 USD wurde durchbrochen, und ein täglicher Schlusskurs über dieser Barriere würde Raum in Richtung des 78,6%-Fibo-Widerstands eröffnen. Bei Rücksetzern bietet der 50-Tage SMA bei 4.723,32 USD einen tieferen Unterstützungsbereich.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Zölle - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Obwohl sowohl Zölle als auch Steuern staatliche Einnahmen generieren, die zur Finanzierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen verwendet werden, gibt es einige wesentliche Unterschiede. Zölle werden im Voraus bei der Einfuhr am Hafen entrichtet, während Steuern beim Kaufzeitpunkt bezahlt werden. Steuern werden Einzelpersonen und Unternehmen auferlegt, während Zölle von Importeuren gezahlt werden.

Unter Wirtschaftswissenschaftlern gibt es zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Nutzung von Zöllen. Einige argumentieren, dass Zölle notwendig sind, um heimische Industrien zu schützen und Handelsungleichgewichte auszugleichen. Andere sehen Zölle als schädliches Instrument an, da sie langfristig die Preise in die Höhe treiben könnten und durch sogenannte „Auge-um-Auge-Zölle“ einen schädlichen Handelskrieg auslösen könnten.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im November 2024 hat Donald Trump deutlich gemacht, dass er Zölle einsetzen will, um die US-Wirtschaft und amerikanische Produzenten zu unterstützen. Im Jahr 2024 machten Mexiko, China und Kanada 42 % der gesamten US-Importe aus. Laut dem US Census Bureau war Mexiko in diesem Zeitraum mit Exporten im Wert von 466,6 Milliarden US-Dollar der wichtigste Handelspartner. Daher plant Trump, sich bei der Verhängung von Zöllen auf diese drei Länder zu konzentrieren. Außerdem möchte er die durch Zölle generierten Einnahmen nutzen, um die Einkommensteuer für Privatpersonen zu senken.

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