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Gold stabilisiert sich – XAU/USD testet erneut die Marke von 5.200 USD

  • Goldkäufer sind am frühen Mittwoch wieder im Spiel, nachdem sie am Dienstag eine Korrektur von den monatlichen Höchstständen gesehen haben.
  • Der US-Dollar rutscht ab, nachdem Trumps SOTU nicht überzeugt und die KI-gesteuerten Sorgen nachlassen. Dovish-Wetten auf die Fed belasten ebenfalls.
  • Gold sieht nach Norden, solange der wichtige 61,8%-Fibo-Widerstand bei 5.142 USD im Tageschart hält.

Gold gewinnt am frühen Mittwoch an Fahrt, um die 5.200 USD-Marke zurückzugewinnen, während die Käufer die Kontrolle zurückerobern, unterstützt von einem insgesamt schwächeren US-Dollar (USD) und drohenden Handels- und geopolitischen Risiken.

Gold: Fundamentaldaten begünstigen weiteres Aufwärtspotenzial

Gold feiert am Mittwoch im asiatischen Handel ein bescheidenes Comeback, unterstützt durch einen breiten Rückgang des US-Dollars. Der Greenback korrigiert von den monatlichen Höchstständen gegenüber seinen wichtigsten Währungspartnern, während anhaltende dovishe Wetten rund um die US-Notenbank (Fed) und ein risikofreudiges Marktumfeld nach Trumps Rede zur Lage der Nation (SOTU) bestehen bleiben.

Trump hielt seine erste SOTU der zweiten Amtszeit vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses und sprach über Zölle und iranische Nuklearsorgen. Seine Kommentare hielten den USD unter Druck, während sie Gold erlaubten, seinen jüngsten Aufwärtstrend wieder aufzunehmen.

Trump beschuldigte den Iran, seine Raketenfähigkeiten voranzutreiben, während er zu den Zöllen sagte, das Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA zu den Zöllen sei 'unglücklich'.

Unterdessen steigen die asiatischen Aktien, nachdem sie den Wall-Street-Kollegen gefolgt sind, da die Anleger vor dem vierten Quartalsbericht des führenden globalen Chipherstellers Nvidia Corp, der nach Börsenschluss am Mittwoch fällig ist, Gewinne mitnehmen.

Auf geopolitischer Ebene bleiben die Händler vorsichtig und ziehen es vor, den traditionellen Wertspeicher Gold zu halten, während sie sich auf weitere US-Iran-Nukleargespräche in Genf vorbereiten, die für Donnerstag angesetzt sind.

Das gesagt, wird Gold wahrscheinlich in den kommenden Sitzungen gestützt bleiben, während die Blicke auf die Reden von Fed-Offiziellen und die breitere Marktstimmung nach den Nvidia-Ergebnissen gerichtet sind.

Technische Analyse des Goldpreises: Tageschart

Die kurzfristige Tendenz ist leicht bullish, da der Preis über den 21-Tage- und 50-Tage-Simple Moving Averages (SMAs) bleibt, während die 100- und 200-Tage-SMAs höher tendieren und einen breiteren Aufwärtstrend bestätigen. Der letzte Relative Strength Index (RSI)-Wert von etwa 59 bleibt über der neutralen 50-Linie und deutet auf anhaltende, aber nicht übertriebene Aufwärtsdynamik nach der jüngsten Konsolidierung von den Höchstständen hin.

Unmittelbare Unterstützung entsteht in der Nähe des 50,0%-Fibonacci-Retracement des letzten Anstiegs, gemessen von 4.401,99 USD bis 5.597,89 USD, bei 4.999,94 USD, verstärkt durch den steigenden 21-Tage-SMA knapp über 5.020 USD. Ein Bruch unter diesem Bereich würde das 38,2%-Retracement bei 4.858,82 USD als nächste Abwärtsmarke freilegen. Auf der Oberseite stimmt der anfängliche Widerstand mit dem 61,8%-Retracement bei 5.141,05 USD überein, wobei ein täglicher Schlusskurs darüber den Weg zur 5.340 USD-Zone öffnet, wo das 78,6%-Retracement bei 5.341,96 USD das nächste bullische Ziel begrenzt.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Gold - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.

Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.

Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.

Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.

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