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Gold auf Rekordniveau – Flucht in sichere Häfen treibt XAU/USD weiter an

  • Gold zieht weiterhin sichere Zuflüsse an, während der US-Dollar-Verkaufstrend vorherrscht.
  • Reduzierte Wetten auf Zinssenkungen der Fed beeindrucken die USD-Bullen nicht und hindern nicht an der positiven Bewegung.
  • Händler blicken nun am Donnerstag auf den US PCE-Preisindex für einen bedeutenden Impuls.

Gold (XAU/USD) zieht am Dienstag im asiatischen Handel zum zweiten Mal in Folge Käufer an und erreicht ein neues Rekordhoch, unterstützt durch anhaltende Nachfrage nach sicheren Anlagen. US-Präsident Donald Trump hat den Druck erhöht und gedroht, weitere Zölle gegen europäische Verbündete einzuführen, während die Spannungen über Grönland zunehmen. Die Ankündigung veranlasste die Europäische Union (EU), mögliche wirtschaftliche Gegenmaßnahmen zu prüfen, sollte die Erhebung der Zölle am 1. Februar fortgesetzt werden, was die Sorgen schürt, dass der Handelskrieg wieder aufflammen könnte. Dies, zusammen mit geopolitischen Unsicherheiten, die aus dem langwierigen Russland-Ukraine-Krieg resultieren, dämpft die Risikobereitschaft der Anleger und entfacht einen globalen Fluchtinstinkt in sichere Anlagen.

Russland startete in der Nacht zum Montag eine Reihe von Drohnenangriffen auf die Energieinfrastruktur der Ukraine, was landesweit zu weitreichenden Stromausfällen bei frostigen Temperaturen und hoher Nachfrage führte. Darüber hinaus starteten russische Streitkräfte am frühen Dienstag einen kombinierten Drohnen- und Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Dies überschattet die nachlassenden Unruhen im Iran, die die Wahrscheinlichkeit einer US-Intervention verringern und weiterhin Gold stützen. Unterdessen driftet der US-Dollar (USD) zum zweiten Mal in Folge nach unten und entfernt sich von seinem höchsten Stand seit dem 9. Dezember, den er in der vergangenen Woche erreicht hatte. Dies trägt zur Bewegung des Rohstoffs in Richtung der 4.700 USD-Marke bei und unterstützt die Argumentation für eine weitere kurzfristige Aufwärtsbewegung.

Trumps erneute Zollbedrohungen haben die Diskussion über den 'Sell America'-Handel neu entfacht, was wiederum als Belastung für den USD angesehen wird, trotz der abnehmenden Wahrscheinlichkeit für aggressivere geldpolitische Lockerungen durch die Federal Reserve (Fed). Trump sagte letzte Woche, dass er es vorziehe, den Direktor des National Economic Council, Kevin Hassett, in seiner aktuellen Rolle zu belassen. Dies deutet darauf hin, dass jemand anderes den scheidenden Fed-Vorsitzenden Jerome Powell ersetzen wird, was die Händler dazu veranlasst, ihre Wetten auf zwei weitere Zinssenkungen im Jahr 2026 zu reduzieren. Die USD-Bullen entscheiden sich jedoch, auf die Veröffentlichung des US-Personal Consumption Expenditure (PCE) Preisindex am Donnerstag zu warten, der zusammen mit dem endgültigen US-BIP für das dritte Quartal weitere Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der Fed geben und Gold ohne Rendite antreiben sollte.

XAU/USD Tages-Chart


Technische Analyse:

Der aufsteigende Kanal von 3.845,01 USD rahmt den Anstieg ein, mit Widerstand nahe 4.709,97 USD, während der Goldpreis die obere Grenze testet. Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) befindet sich im positiven Bereich und hat sich in den letzten Sitzungen verbessert, was auf ein sich verstärkendes bullisches Momentum hindeutet. Der RSI bei 71,90 ist überkauft, was unmittelbare Gewinne begrenzen und eine kurzfristige Konsolidierung anstoßen könnte.

Ein Pullback könnte Kaufinteresse in Richtung der Kanalsupportlinie bei 4.401,82 USD ziehen, wodurch die aufsteigende Struktur erhalten bleibt und höhere Tiefs beibehalten werden. Sollte das Momentum nachlassen, wäre der MACD gefährdet, sich in Richtung der Nulllinie zu verengen, aber eine feste Position darüber würde den bullischen Ton aufrechterhalten. Ein Rückgang des RSI von überkauft würde den Druck verringern; ein Halten über der 50-Mittellinie würde die Käufer in Kontrolle halten, während der Kanal weiterhin den Trend leitet.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

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