Gold nahe Rekordhoch: Dovishe Fed-Erwartungen stützen XAU/USD
| |Übersetzung überprüftZum Original- Gold erreicht am Freitag zum fünften Mal in Folge neue Allzeithochs.
- Wetten auf Zinssenkungen der Fed stehen nachlassenden geopolitischen Spannungen gegenüber und befeuern das Momentum.
- Bullen scheinen von extrem überkauften Bedingungen auf kurzfristigen Charts unbeeindruckt zu sein.
Gold (XAU/USD) setzt seine Rekordrallye am Freitag zum fünften Mal in Folge fort und steigt während der asiatischen Sitzung über die Marke von 4.950 USD. Die Erwartungen an eine weitere geldpolitische Lockerung durch die US-Notenbank (Fed) treiben weiterhin die Ströme in das zinslose gelbe Metall, trotz nachlassender geopolitischer Spannungen nach dem U-Turn von US-Präsident Donald Trump bezüglich Grönland. Das Momentum scheint auch von extrem überkauften Bedingungen auf kurzfristigen Charts weitgehend unberührt zu sein, was darauf hindeutet, dass der Weg des geringsten Widerstands für die Ware nach oben bleibt.
Trump kündigte am Mittwoch an, dass er seine geplante Zollgebühr auf US-Verbündete in Europa aufgrund der US-Kontrolle über Grönland absagen werde, nachdem er und der NATO-Chef einen Rahmen für einen zukünftigen Deal zur Arktissicherheit vereinbart hatten. Darüber hinaus schloss Trump aus, Grönland mit Gewalt zu annektieren, was die Risikobereitschaft der Investoren stärkte. Die unmittelbare Marktreaktion stellte sich jedoch als kurzlebig heraus, da die dovishen Wetten auf die Fed die US-Wirtschaftsdaten vom Donnerstag überschatteten und den US-Dollar (USD) näher an sein niedrigstes Niveau seit dem 6. Januar zurückführten, das zu Beginn dieser Woche erreicht wurde.
Das US Bureau of Economic Analysis veröffentlichte die endgültige Schätzung des Bruttoinlandsprodukts für das dritte Quartal, die zeigte, dass die Wirtschaft um 4,4% gewachsen ist. Dieser Wert war leicht besser als die zweite Schätzung von 4,3% und lag auch deutlich über dem Wachstum von 3,8%, das im vorherigen Quartal verzeichnet wurde. Ein separater Bericht zeigte, dass der Kernpreisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) – der bevorzugte Inflationsindikator der Fed – im November um 2,8% im Jahresvergleich gestiegen ist, nach 2,7% im Vormonat. Auf monatlicher Basis hielt der Index ein stetiges Wachstum und stieg um 0,2%.
Zusätzlich berichtete das US-Arbeitsministerium, dass die Erstanträge auf staatliche Arbeitslosenunterstützung um 1.000 auf saisonbereinigte 200.000 für die Woche bis zum 17. Januar gestiegen sind. Der Wert lag unter den Konsensschätzungen von 212K, obwohl er wenig dazu beitrug, den USD-Bullen inmitten des breiteren De-Dollarization-Trends Erleichterung zu verschaffen. Händler warten nun auf die Veröffentlichung der vorläufigen PMIs, um Hinweise auf die Gesundheit der globalen Wirtschaft zu erhalten, die das Risikosentiment beeinflussen und Gold antreiben könnten, das weiterhin auf starke wöchentliche Gewinne zusteuert.
XAU/USD Tageschart
Technische Analyse:
Ein aufsteigender Kanal von 3.805,69 USD stützt den Aufwärtstrend, und das XAU/USD-Paar hat die obere Grenze nahe 4.742,80 USD durchbrochen. Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) liegt deutlich über null und steigt, was auf ein sich verstärkendes bullisches Momentum hinweist. Der Relative Strength Index (RSI) bei 81,25 befindet sich im überkauften Bereich, was den kurzfristigen Aufwärtstrend begrenzen könnte, während das Momentum sich ausdehnt.
Ein nachhaltiger Halt über der Kanalobergrenze hat bereits die Bühne für eine Fortsetzung des Anstiegs zu neuen Höchstständen bereitet. Sollte die Rally abkühlen, liegt die erste Unterstützung an der unteren Grenze des aufsteigenden Kanals bei 4.437,79 USD. Jede Abflachung im MACD würde auf nachlassendes Momentum von erhöhten Niveaus hindeuten, während ein Rückgang des RSI in Richtung 70 extreme Werte abbauen und die Trendbedingungen stabilisieren würde. Ein Versagen, den Ausbruchsbereich aufrechtzuerhalten, würde das Risiko eines Rückkehrs in den vorherigen Bereich erhöhen, während ein anhaltendes Momentum die Käufer in Kontrolle halten würde.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
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